Werner Sperber
Fuchs Kapitalanlagen baut auf den Ackerbau mit Deere & Co. Platow Derivate setzt auf das Paar Commerzbank/DAX. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten von Fuchs Kapitalanlagen verweisen darauf, dass der Weltmarkt für Landmaschinen von drei Herstellern beherrscht wird: dem US-Konzern AGCO, der nicht börsennotierten Fiat-Tochterfirma CASE New Holland und der im Jahr 1837 gegründeten Deere & Co. Gemessen an Marktkapitalisierung und Umsatz ist Deere klar die Nummer Eins. Zudem bietet das Unternehmen die breiteste Produktpalette an. Deere ist auch bei Baumaschinen stark positioniert und beliefert die Forstindustrie. Das Geschäft läuft derzeit vor allem außerhalb der USA und Kanada. In den ersten neun Monaten des Ende Oktober abgelaufenen Geschäftsjahres 2010/11 wuchs der Absatz außerhalb dieser beiden Länder um 40 Prozent. Zu den Umsatzsteigerungen trugen auch positive Wechselkurseffekte bei. Trotz der schwachen Konjunktur in den USA stieg der Absatz in Nordamerika um 19 Prozent. Insgesamt erhöhte sich der Gewinn je Aktie im Jahresvergleich um 53 Prozent auf 3,60 Euro. Deere erreichte zudem das fünfte Rekordquartal in Folge. Für das gesamte Fiskaljahr schätzen die Experten das Ergebnis pro Anteil auf 4,57 Euro. Damit weist die Aktie von Deere zwar ein höheres KGV als die von AGCO auf, dafür schüttet der Weltmarktführer seit Jahren steigende Quartalsdividenden aus. Auf ein Jahr gerechnet ergibt sich eine Dividendenrendite von 2,2 Prozent. Deshalb sollten Anleger die Anteile mit einem Kursziel von 67,45 Euro und einem Stoppkurs bei 45,87 Euro kaufen.
Platow Derivate: Die Commerzbank wird weiter hinterher hinken
Die Kurse von Bank-Aktien sinken seit Jahren und haben dabei stets schlechter abgeschnitten als die Gesamtmärkte. Die Experten von Platow Derivate verweisen zudem darauf, dass im Ratio-Chart der Commerzbank im Vergleich zum DAX diese vergleichsweise schlechtere Entwicklung noch immer intakt ist - auch nach dem jüngst starken Anstieg der Notierung der Commerzbank. Dieser Chart ist mit fallenden Tiefs und fallenden Hochs noch immer klar abwärts gerichtet. Allerdings ist dieser Trend sowohl zeitlich als auch vom Kurs betrachtet schon sehr weit fortgeschritten. Risikobereite Anleger sollten deshalb auf eine Fortsetzung der schwächeren Entwicklung des Aktienkurses der Commerzbank im Vergleich zum DAX spekulieren. Dazu sollten sie das am 26. November 2012 fällige Alpha-Short-Zertifikat (WKN DZ2 Q56) der DZ Bank auf das Paar Commerzbank/DAX kaufen und den Stoppkurs bei etwas mehr als dem jüngsten Zwischenhoch der Commerzbank-Aktie setzen.
Änderungen in den Musterdepots von Platow Derivate:
Im Derivate-Musterportfolio sind jeweils mit Verlust ausgestoppt worden: die 1.750 Long-Zertifikate (WKN TB9 VMR) auf Kabel Deutschland, die 300 Long-Zertifikate (WKN BC1 NJ7) auf das Währungspaar Euro/Neuseeländischer Dollar, die 1.650 Long-Zertifikate (WKN VT1 LZ9) auf die Deutsche Telekom, die 2.100 Call-Optionsscheine (WKN DE1 716) auf Fielmann, die 1.100 Long-Zertifikate (WKN VT2 3KY) auf die Münchener Rückversicherung sowie ein nicht näher bezeichneter Long-Schein auf die Allianz. Dafür haben die Verantwortlichen 1.500 Short-Zertifikate (WKN DZ5 1XG) auf Fraport zu 1,30 Euro aufgenommen (Stoppkurs bei 0,84 Euro), ebenfalls 1.500 Long-Zertifikate (WKN TB6 500) auf ADVA Optical Networking zu 1,77 Euro (Stoppkurs bei 1,33 Euro), 1.100 Bear-Zertifikate (WKN CK2 B15) auf Nordex zu 2,22 Euro (Stoppkurs bei 1,59 Euro) und 2.000 Long-Zertifikate (WKN DZ5 U1M) auf Fresenius Medical Care (FMC) zu einem Euro (Stoppkurs bei 0,66 Euro). Nun möchten sie noch 2.600 Call-Optionsscheine (WKN DE2 498) auf Südzucker ab einem Kurs von 0,86 Euro einbuchen sowie 210 Long-Zertifikate (WKN BC1 XAC) auf den Index Nasdaq 100 zu höchstens fünf Euro und weitere 210 dieser Papiere zu maximal 4,70 Euro.
Im Alpha-Turbo-Musterdepot sind die 1.800 Alpha-Long-Zertifikate (WKN DZ2 Q4H) auf das Paar Vorzugsaktie von Drägerwerk/DAX mit einem Gewinn ausgestoppt worden. Mit diesen Papieren ist auf eine bessere Entwicklung der Aktie im Vergleich zum Index spekuliert worden. Dafür haben die Verantwortlichen 1.300 Alpha-Long-Zertifikate (WKN DZ2 SV0) auf das Paar HeidelbergCement/DAX zu 1,27 Euro aufgenommen und bei 0,60 Euro abgesichert. Nun möchten sie noch 1.300 Alpha-Short-Zertifikate (WKN DZ2 Q56) auf das Paar Commerzbank/DAX zu höchstens 3,73 Euro einbuchen.
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