Börsenwelt Presseschau II: Brent-Öl und Leoni unter der Lupe
Der Austria Börsenbrief Rohstoffe ist bezüglich der weiteren Entwicklung des Preises für Brent-Öl unentschlossen, rät zur Vorsicht und stellt ein passendes Derivat vor. Focus Money glaubt, dass die Asiaten weiter mit dem Auto Vollgas geben wollen und sieht Leoni dafür bestens positioniert. Zudem gibt es Änderungen in einem Musterdepot.
Börsenwelt Presseschau: Martin Münzenmayer, Experte des Austria Börsenbriefes Rohstoffe, verweist auf den Preisrückgang um zehn Prozent für ein Fass Brent-Öl seit Monatsbeginn. Die Lagerbestände sind hoch und die Produktion von Öl läuft gut. Allerdings darf ab dem 1. Juli kein Öl mehr aus dem Iran in die EU geliefert werden. Doch all diese fundamentalen Gründe, die den Ölpreis beeinflussen, sind kurzfristig nicht ausschlaggebend: Wichtig sind unter anderem die Aktivitäten der Hedge-Fonds-Manager, die gelegentlich den Ölpreis nach oben oder nach unten treiben. Daher sollten vorsichtige Anleger das am 9. Mai 2013 fällige Bonuszertifikat (WKN RCE 3RZ) der Raiffeisen Centrobank auf den Future-Kontrakt ICE Brent Crude (B) - ICE/20120700 kaufen. Die Bank zahlt 113 Euro zurück, wenn der Brent-Öl-Future während der Laufzeit nie auf 70 Dollar oder weniger sinkt.
Änderungen im Musterdepot des Austria Börsenbriefes Rohstoffe:
Martin Münzenmayer, Verantwortlicher für das Musterportfolio, möchte 1.500 Anteile von Zimtu Capital sowie 150 Bonus-Zertifikate (WKN AA4 C02) auf den russischen RDX einbuchen.
Focus Money: Weil Schwellenländer Gas geben, Leoni kaufen
Premium-Fahrzeuge von BMW und Mercedes-Benz verkaufen sich nach Angaben der Experten von Focus Money in der Volksrepublik China sehr gut. Leoni liefert dazu von dünnen Kupferdrähten über armdicke Hybridkabel bis hin zu ganzen Bordnetzen. Im ersten Quartal des laufenden Jahres wuchs der Konzern aus Nürnberg organisch und durch Zukäufe erneut vor allem aufgrund der guten Geschäfte in der Automobil- und Investitionsgüter-Industrie sowie in den BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China. Vorstandsvorsitzender Klaus Probst setzt vor allem auf weiteres Wachstum in China. Die Börsenbrief-Experten schätzen die Umsätze von 2012 bis 2014 auf 3,97 Milliarden Euro, auf 4,21 Milliarden Euro und auf 4,41 Milliarden Euro. Dabei soll Leoni 5,45 Euro je Aktie verdienen, 5,70 Euro und 6,25 Euro. Bei einem KGV von 6 für dieses Jahr sollten Anleger mit einem Kursziel von 44,88 Euro und einem Stoppkurs bei 30,73 Euro einsteigen.
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