Börsenwelt Presseschau II: Apple und Gigaset unter der Lupe
Der Aktionärsbrief geht davon aus, dass Apple den Renditehunger von Anlegern weiter stillen wird. Börse Online gesteht Gigaset keine Giga-Kurschancen aber gute Chancen zu. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten des Aktionärsbriefes küren die Aktie von Apple zum "Bullen der Woche". Sie führen als Begründung die hervorragenden Zahlen für das vierte Quartal 2011 an und bewundern vor allem die operative Marge von 37,4 Prozent. Auch deswegen sind die Anteile nach insgesamt nun 6.000 Prozent Kursgewinn seit dem Börsengang weiter kaufenswert. Der Kurs könnte sich noch einmal verdoppeln, weil das Geschäftspotenzial von Apple gigantisch ist. Weltweit besitzen fünf Milliarden Menschen ein Mobiltelefon aber nur 500 Millionen ein sogenanntes Smartphone. In den USA besitzen 19 Prozent der Menschen einen sogenannten Tablet-PC und weltweit sogar nur weniger als zwei Prozent. Zudem könnte Apple vielleicht schon in diesem Sommer ein eigenes Fernsehgerät auf den Markt bringen. Nach dem iPad wird das die nächste Erfolgsstory. Dem gewöhnlich gut informierten Branchenblatt DigiTimes zufolge sollen diese iTVs in den nächsten Wochen in Produktion gehen und zwischen April und September die Marktreife erlangen. Apple ist ein Trendinvestment und zyklisch wenig anfällig. Das KGV für das Ende September ablaufende Geschäftsjahr 2011/12 dürfte 11 betragen und für das Fiskaljahr 2012/13 auf 9 sinken. Der Aufwärtstrend bei der Notierung von Apple sollte sich also fortsetzen.
Änderungen in den Musterdepots des Aktionärsbriefes:
Die Verantwortlichen für das spekulativ ausgerichtete Musterportfolio möchten 350 Anteile von SMT Scharf aufnehmen.
Die Verantwortlichen für das Allround-Musterdepot möchten ihre 150 Anleihen (WKN A0T 51K) von Fresenius wohl mit Gewinn ausbuchen und dafür 300 Aktien von ThyssenKrupp ab einem Kurs von 22,35 Euro einbuchen.

Börse Online: Gigaset hat auch nach dem Kurssprung Potenzial
Nach der Bekanntgabe von vorläufigen Zahlen für das Jahr 2011 ist der Aktienkurs von Gigaset stark gestiegen. Zwar setzte das Unternehmen etwas weniger um, als selbst erwartet, jedoch entzückte der Cashflow die Analysten. Beim Gewinn traf Gigaset die Schätzungen der Analysten. Die Experten von Börse Online halten fest: Gigaset hat - nach den Querelen im Management um die Unternehmensstrategie - den Turnaround geschafft. Der Konzern hat sich nach der Entkonsolidierung etlicher Beteiligungen von einer Holding zu einem Hersteller von Telefongeräten gewandelt. Der überschäumende Wachstumsoptimismus einiger Analysten ist wohl übertrieben, jedoch hat die Notierung mit einem KGV von lediglich 8,5 für das laufende Jahr weiter gutes Potenzial. Risikobereite Anleger sollten die Anteile mit einem Kursziel von vier Euro und einem Stoppkurs bei 2,20 Euro kaufen.
Änderungen in einem Musterdepot von Börse Online:
Daniel Saurenz, Verantwortlicher für das Zertifikate-Musterportfolio, hat seine 850 Bonus-Zertifikate (WKN TB6 XVP) auf Klöckner & Co und seine 2.500 Call-Optionsscheine (WKN CK0 UEG) auf Rohöl der Sorte Brent jeweils mit Gewinn ausgebucht. Dafür hat er 450 Discount-Zertifikate (WKN GS6 6Y0) auf ThyssenKrupp zu 17,91 Euro aufgenommen und bei 15,30 Euro abgesichert. Nun möchte er seine 1.300 Call-Optionsscheine (WKN CK1 TRM) auf Gold, seine 1.500 Call-Optionsscheine (WKN DE2 WNS) auf den DAX und seine 1.000 Inline-Optionsscheine (WKN SG2 G1L) auf den DAX jeweils mit prozentual zweistelligem Gewinn ausbuchen. Dafür möchte Saurenz 1.000 Inline-Optionsscheine (WKN SG2 EPV) auf den DAX zu höchstens 7,15 Euro einbuchen sowie 150 Bonus-Zertifikate (WKN BP2 KJV) auf den DAX zu maximal 65 Euro und 700 Bonus-Zertifikate (WKN DE0 TG0) auf die Deutsche Lufthansa zu nicht mehr als 10,75 Euro.
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