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Börsenwelt Presseschau II: Alacer Gold und die Manz AG unter der Lupe

Werner Sperber

Focus Money empfiehlt, den Kursrückschlag bei Alacer Gold zum Einstieg zu nutzen. Der Nebenwerte-Investor hält die Aktie der Manz AG für unterbewertet. Zudem gibt es eine Änderung in einem Musterdepot.

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Börsenwelt Presseschau: Die Experten von Focus Money verweisen auf die aktuelle Korrektur des Goldpreises. Daraus entsteht die Chance, sich bei aussichtsreichen Gold-Produzenten, wie etwa Alacer Gold, zu positionieren. Der US-Konzern dürfte in diesem Jahr 150.000 Feinunzen (31,1 Gramm) Gold sowie außerdem Silber und Kupfer in der türkischen Mine Cöpler fördern. Die reinen Abbaukosten betragen 400 Dollar je Unze Gold, was weniger ist als der Branchen-Durchschnitt. Zudem produziert Alacer auch Gold in drei Minen in Australien, wobei dort die Kosten allerdings wesentlich höher sind. Insgesamt dürfte Alacer in diesem Jahr 400.000 Unzen Gold produzieren. Aufgrund des Ausbaus der Minen Cöpler in der Türkei und Kalgoorlie in Australien sollten daraus bis zum Jahr 2015 bereits 600.000 Unzen werden. Die Ressourcen von Alacer betragen in der Türkei und auch in Australien jeweils mehr als sieben Millionen Unzen, weshalb das Unternehmen noch weiteres Potenzial besitzt, die Produktion auszubauen. Risikobereite Anleger sollten bis zu Notierungen von acht Euro einsteigen und ihr Engagement bei 6,10 Euro absichern.

Der Nebenwerte-Investor: Manz ist unterbewertet 

In den vergangenen Jahren hat sich die Manz AG vom Automatisierungsspezialisten zum Anbieter von Produktionslinien für kristalline Solarzellen und Dünnschicht-Solarmodule (Sparte "Solar"), Flachbildschirme (Sparte "FPD", flat panel displays), Lithium-Ionen-Batterien (Sparte "New Business") und Systemlösungen für die Verpackungsindustrie, die Leiterplatten-Produktion sowie die automatisierte Handhabung von Kleinteilen (Sparte "Others") gewandelt. 51,2 Prozent der Anteile halten Dieter und Ulrike Manz, die den Konzern im Jahr 1987 gegründet haben. Die Experten des Nebenwerte-Investors verweisen auf die Zahlen für das vergangene Jahr. Dabei halten sie fest, dass die Sparte FPD das Segment Solar als größten Umsatzbringer abgelöst hat. Die Sparte FPD dürfte im Jahr 2012 neue Rekorde erreichen, wenn auch mit verringerter Dynamik. Die größten Zuwachsraten dürfte das Segment New Business erzielen, da dort mehrere namhafte Kunden neu gewonnen worden sind. Die Experten schätzen die Erlös-Zuwächse für FPD auf 50 Prozent, für Solar auf zehn Prozent, für New Business auf 150 Prozent und für Others auf ebenfalls zehn Prozent. Insgesamt sollte der Umsatz so um mindestens 25 Prozent auf 300 Millionen Euro zulegen. Bei einer stabilen EBIT-Marge von zwei Prozent würde das ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern von sechs Millionen Euro ergeben. Der Nettogewinn könnte 2,5 Millionen Euro erreichen. Damit beliefe sich das KUV auf 0,46 und das KBV beträgt 0,74. Das heißt, die Aktie notiert niedriger als der Buchwert. Da Manz wenig profitabel ist, ist ein vorübergehender Bewertungsabschlag bezüglich des KBV auch gerechtfertigt. Da die Geschäfte in zwei Sparten jedoch hervorragend laufen, die finanzielle Basis sehr solide ist und Manz das Potenzial hat, sich mittelfristig im Solarsektor profitabel zu etablieren, sollte die Aktie im Verlauf des Jahres ein KBV zwischen 0,9 und 1 erreichen. Das würde wiederum einem Kurspotenzial von 37 bis 42 Euro entsprechen

Änderung im Musterdepot des Nebenwerte-Investors:

Die Verantwortlichen für das Musterportfolio möchten 170 Anteile der Manz AG zu höchstens 30,50 Euro aufnehmen.

Die zehn aussichtsreichsten, interessantesten oder innovativsten Anlagetipps der "Börsenwelt" sind - ausschließlich - im wöchentlich erscheinenden "Börsenwelt Börsenbrief" zu finden.  

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