Werner Sperber
Börse Online baut auf Wacker Neuson. Der Aktionärsbrief kürt ABB zum "Bullen der Woche". Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten von Börse Online verweisen darauf, dass der Vorstand von Wacker Neuson die Prognosen für das laufende Jahr erhöht hat. Es sei noch immer keine Eintrübungen in der Baukonjunktur gegeben und die Daten für die neuen Aufträge weiterhin stark. Der Hersteller von Baumaschinen dürfte demnach jetzt 945 Millionen Euro im Jahr 2011 umsetzen und die EBITDA-Marge auf 15 Prozent erhöhen. Ulrich Scholz, Analyst von Unicredit Research, empfiehlt den SDAX-Titel zum Kauf und die Experten schließen sich dem an. Sie geben das Kursziel mit 12,50 Euro und den Stoppkurs mit 8,30 Euro an.
Änderungen in den Musterdepots von Börse Online:
Egmond Haidt, Verantwortlicher für das Basis-Musterportfolio, möchte 30 Anteile von Mastercard aufnehmen.
Im Nebenwerte-Musterdepot sind die 590 Titel von Drillisch mit einem Verlust von 17 Prozent zu 6,80 Euro ausgestoppt worden. Stefan Otto, zuständig für dieses Depot, möchte diese 590 Papiere zu höchstens 5,80 Euro erneut einbuchen.
Daniel Saurenz, Betreuer des Zertifikate-Musterportfolios, hat seine 1.000 Zertifikate (WKN DE4 EXP) auf den Solactive-Index Mining Explorers mit einem Verlust von 14 Prozent zu 6,68 Euro ausgebucht. Dafür hat er 180 Bonus-Zertifikate (WKN CK1 T7Q) auf K+S zu 43,52 Euro eingebucht. Nun möchte er seine 80 Bonus-Zertifikate (WKN SG2 EZB) auf den Index CAC40 zu mindestens 101 Euro ausbuchen. Dafür möchte er seinen 600 Bonus-Zertifikaten (WKN TB6 XVP) auf Klöckner & Co weitere 250 Scheine zu höchstens 10,10 Euro hinzufügen und 220 Discount-Zertifikate (WKN BN9 NKD) auf den DAX zu maximal 55,90 Euro aufnehmen.
Der Aktionärsbrief: ABB wird zur „Cash-Maschine"
Vorstandsvorsitzender Joe Hogan möchte ABB zur "Cash-Cow" machen, während die Experten des Aktionärsbriefes das Schweizer Industrieausrüstungs-Unternehmen zum "Bullen der Woche" gekürt haben. Mitten in der sich abkühlenden Konjunktur plant Hogan, den Umsatz von ABB bis zum Jahr 2015 organisch um sieben bis zehn Prozent pro anno zu erhöhen. Dabei sollen vor allem die Geschäfte in den Schwellenländern aufgrund des steigenden Bedarfs dort an Stromleitungen zu diesem Ergebnis beitragen. In den reiferen Märkten dürfte der Trend zu energiesparenden Industrielösungen helfen. Hogan erwartet einen Gewinn je Aktie, der um zehn bis 15 Prozent pro Jahr zulegt. Dabei soll stets mehr als 90 Prozent des Gewinns als freier Cash-Flow anfallen. Wichtigste Ertragskennzahl wird die "Cash-Flow-Rendite auf das eingesetzte Kapital" sein. Damit bleibt ABB für langfristig orientierte Anleger kaufenswert. Das Kauflimit sollte bei 13,10 Euro gesetzt werden.
Änderungen in einem Musterdepot des Aktionärsbriefes:
Im spekulativ ausgerichteten Musterportfolio sind die 4.000 Anteile von GFT Technologies mit einem Verlust von 30 Prozent zu 2,70 Euro ausgestoppt worden. Die Verantwortlichen möchten dafür 500 Aktien von Data Modul zu höchstens 13,20 Euro aufnehmen.
Änderungen in einem Musterdepot des Anlegerbriefes performaxx:
Die Verantwortlichen für das kurzfristig orientierte Musterportfolio haben ihre 1.110 Anteile von Telegate mit einem Verlust von drei Prozent zu 5,88 Euro sowie ihre 100 Vorzugsaktien von Drägerwerk mit einem Gewinn von ebenfalls drei Prozent zu 67,19 Euro ausgebucht.
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