Börsenwelt Presseschau I: Linde und Quanmax unter der Lupe
Der Aktionärsbrief lobt das unspektakuläre, allerdings beständige Wachstum von Linde; in Krisenzeiten ist das ein großer Vorteil. Börse Online freut sich über die enorme relative Stärke von Quanmax. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten des Aktionärsbriefes bewerten den Start von Linde in das laufende Jahr als solide. Im ersten Quartal stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 5,4 Prozent auf 3,5 Milliarden Euro. Das EBITDA legte um 6,2 Prozent auf 808 Millionen Euro zu. Auch das überproportionale Wachstum der mit Abstand wichtigsten Sparte "Gase" ist lobenswert. Diese Entwicklung ist vor allem auf starke Nachfrage aus asiatischen Schwellenländern und aus Amerika zurückzuführen. Der Vorstand erwartet deshalb auch dann im Gesamtjahr weitere Zuwächse, wenn sich der Konjunkturverlauf abflachen sollte. Bis zum Jahr 2014 sollen das operative Ergebnis weiterhin mindestens vier Milliarden Euro und die Kapitalrendite wenigstens 14 Prozent betragen. Dazu soll auch das Effizienzsteigerungsprogramm "High Performance Organisation" beitragen. Bis zum Ende des vergangenen Jahres brachte das einen Rückgang der Bruttokosten von 620 Millionen Euro ein; geplant ist, zwischen 2009 und Ende dieses Jahres ein Betrag von 800 Millionen Euro. Linde bleibt also auf Kurs, auch wenn der Aktienkurs bei einem schwächeren Gesamtmarkt jüngst gesunken ist. Das eröffnet eine Einstiegschance, die bei einer Notierung von höchstens 116,50 Euro eingegangen werden sollte.
Änderungen in den Musterdepots des Aktionärsbriefes:
Im spekulativ ausgerichteten Musterportfolio sind die 1.000 Anteile der Dr. Hönle AG zu 10,30 Euro ausgestoppt worden; der Einstandspreis belief sich auf 10,28 Euro. Auch die 900 Aktien von Dundee Precious Metals sind ausgestoppt worden. Hier entstand bei einem Stoppkurs von 5,90 Euro ein Verlust von 22 Prozent.
Im Allround-Musterdepot sind die 400 Titel von Imtech mit einem Minus von 13 Prozent zu 21 Euro ausgestoppt worden.

Börse Online: Quanmax ist relativ enorm stark
Der Aktienkurs von Quanmax ist in diesen schwierigen Börsenwochen nicht nur relativ stark sondern er stieg sogar deutlich an. Die Experten von Börse Online erkennen weiteres Potenzial, nachdem die Notierung den höchsten Wochenschlusskurs seit Juli vergangenen Jahres erreicht hat. Sie leiten daraus ein Kursziel von 3,15 Euro ab. Der Stoppkurs sollte bei 1,95 Euro gesetzt werden. Bei 2,05 bis 2,10 Euro verlaufen die vor einem Jahr begonnene Abwärtstrendlinie sowie die nach oben drehende 200-Tage-Linie.
Änderungen in den Musterdepots von Börse Online:
Im Nebenwerte-Musterportfolio sind die 1.000 Titel von Helma Eigenheimbau mit einem Verlust von vier Prozent zu 9,64 Euro ausgestoppt worden. Der Depot-Verantwortliche, Stefan Otto, hat dafür 1.600 Anteile der Deutschen Forfait zu 3,27 Euro eingebucht und bei 2,60 Euro abgesichert sowie 2.000 Aktien von Quanmax zu 2,40 Euro aufgenommen und den Stoppkurs bei 1,89 Euro gesetzt.
Daniel Saurenz, Betreuer des Zertifikate-Musterportfolios, hat seine 1.800 Inline-Optionsscheine (WKN SG2 VYG) auf den DAX ausgebucht und durch 1.300 Inline-Optionsscheine auf denselben Basiswert mit der Wertpapierkennnummer SG2 VYE zu 6,05 Euro (Stoppkurs bei 5,15 Euro) ersetzt. Zudem hat er insgesamt 2.800 Call-Optionsscheine (WKN BP2 GJX) auf Metro zu 2,225 Euro eingebucht und bei 1,20 Euro abgesichert sowie 1.200 Call-Optionsscheine (WKN BP1 D3F) auf Siemens zu 2,64 Euro aufgenommen und den Stopp-Loss bei 1,40 Euro platziert.
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