Werner Sperber
Das Stuttgarter Researchbüro begutachtet Intertainment Media beziehungsweise die für den Börsengang geplante Tochterfirma Ortsbo. Der Anlegerbrief performaxx geht von einem erstarkenden Euro im Vergleich zum Dollar aus und stellt ein passendes Derivat vor. Zudem gibt es Änderungen in einem Musterdepot.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten des Stuttgarter Researchbüros erklären die jüngst gute Kursentwicklung der Aktie von Intertainment Media mit dem geplanten Börsengang der Tochterfirma Ortsbo. Aktionäre der Muttergesellschaft erhalten bei der Abspaltung Anteile der Tochterfirma. Ortsbo weist hohes Wachstumspotenzial auf, denn die Programmierer des Unternehmens haben Übersetzungssoftware entwickelt, mit deren Hilfe Internetnutzer beim E-mailen oder chatten mehr als 50 Sprachen in Echtzeit übersetzen können. Damit sollten sich die Nutzer von Netzwerken wie Facebook problemlos verständigen können, auch wenn sie verschiedenen Sprachen sprechen. Schätzungen zufolge ist Ortsbo mindestens 210 Millionen Dollar wert, wobei Intertainment Media noch immer eine niedrigere Marktkapitalisierung aufweist. Zudem hat Ortsbo jüngst eine strategische Kooperation mit dem Entertainment-Nachrichtendienst Variety vereinbart. Ortsbo dürfte nachhaltig wachsen. Deshalb sollten Anleger Aktien von Intertainment Media kaufen oder ihre Positionen aufstocken, um beim Spin-off möglichst viele Anteile von Ortsbo zu erhalten.

Der Anlegerbrief performaxx: Wacklige Bodenbildung beim Paar Euro/Dollar
Der Euro scheint im Vergleich zum Dollar derzeit nicht mehr weiter an Wert zu verlieren, obwohl es genügend schlechte Nachrichten und pessimistische Kommentare gegeben hat. Die Experten des Anlegerbriefes performaxx raten risikobereiten Anlegern dazu, die mutmaßliche Bodenbildung zu nutzen. Sie sollten ab einem Kurs von 1,305 Dollar je Euro den am 18. Dezember 2013 fälligen Call-Optionsschein (WKN DZ3 S18) der DZ Bank auf das Währungspaar Euro/Dollar kaufen. Das Kursziel beträgt 1,43 Dollar und der Stoppkurs sollte 15 Prozent niedriger als der Einstandskurs gesetzt werden. Der Schein ist mit einer Basis von 1,22 Dollar und einem Hebel von derzeit 8,3 ausgestattet. Die Experten gehen davon aus, dass demnächst das Tief bei 1,2624 Dollar noch einmal getestet wird. Wenn diese Marke nicht unterschritten wird, dürfte der Kurs über 1,32 bis auf 1,43 Dollar steigen. Sollte die Unterstützung bei 1,2624 nicht halten, dürfte der Kurs auf 1,23 bis nicht tiefer als 1,20 Dollar in diesem Jahr sinken.
Änderung im Musterdepot des Strategie-Reports:
Die Verantwortlichen für das Musterportfolio haben 638 Discount-Zertifikate (WKN AA2 1EC) auf Microsoft zu 25,85 Euro aufgenommen. Die zwischenzeitlich eingebuchten 2.884 Bull-Zertifikate (WKN CT3 LQ1) auf Sandisk sind mit Verlust ausgestoppt worden.
Die zehn aussichtsreichsten, interessantesten oder innovativsten Anlagetipps der "Börsenwelt" sind - ausschließlich - im wöchentlich erscheinenden "Börsenwelt Börsenbrief" zu finden.