Börsenwelt Presseschau I: Das Währungspaar Euro/Dollar und McDonald’s unter der Lupe.
Trading Kompakt beschäftigt sich mit der Entwicklung des Wechselkurses von Euro zu US-Dollar und stellt passende Derivate vor. Focus Money gönnt sich eine Mahlzeit bei McDonald’s in Sibirien. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten von Trading Kompakt erklären, zahlreiche Bank-Analysten würden mittelfristig davon ausgehen, dass Banken und Versicherungen mittelfristig auch von soliden Euro-Ländern wie zum Beispiel Deutschland höhere Zinsen verlangen. Dadurch könnte das Vertrauen der Banken und Versicherungen in den Euro weiter sinken. Andere Währungen, allen voran der US-Dollar, dürften parallel dazu im Vergleich zum Euro aufwerten. Vorerst sollte die europäische Gemeinschaftswährung allerdings relativ stabil bleiben, da das Ergebnis der Wahl in Griechenland die Gemüter der Banken und Versicherungen beruhigt. Deshalb sollten risikobereite Anleger den am 1. August 2012 fälligen Korridor-Optionsscheine (WKN DX0 P44) der Deutschen Bank auf das Währungspaar Euro/Dollar kaufen und/oder den bereits am 18. Juli 2012 zur Tilgung anstehenden Korridor-Optionsschein (WKN DX0 WKU) desselben Emittenten auf denselben Basiswert. Die Bank zahlt jeweils zehn Euro zurück, wenn die jeweiligen Grenzen während der Laufzeit nicht berührt beziehungsweise unter- oder überschritten worden sind. Beim Double-No-Touch-Optionsschein DX0 P44 sind diese Grenzen 1,20 und 1,35 Dollar je Euro und beim Inline-Optionsschein DX0 WKU 1,185 und 1,31 Dollar.

Focus Money: Die Russen wollen in die Amis beißen
McDonald's verkauft nun auch in Deutschland den "klebrigen, pappsüßen und unglaublich viel Zucker enthaltenden" Blasen- oder Perlen-Milchtee (dummdeutsch Bubble-Tea). Zudem sollen die Kunden der US-Schnellrestaurant-Kette künftig mit ihren sogenannten Smartphones bestellen und bezahlen können. Die Experten von Focus Money werten das als weitere Zeichen für die Innovationskraft von McDonald's. Zudem loben sie die Expansion des Unternehmens, etwa in Russland, wo in diesem Jahr noch 45 Fast-Food-Läden eröffnet werden sollen. Igor Schuwalow, Vize-Ministerpräsident von Russland, soll schließlich bemängelt haben, dass es in Sibirien keinen BigMac-Hamburger gibt. Auch charttechnisch ist die Lage in Ordnung, der im Jahr 2009 begonnene Aufwärtstrend ist trotz der jüngsten Konsolidierung intakt. Anleger sollten deshalb die Aktie bis zu Notierungen von 75 Euro kaufen und den Stoppkurs bei 58,82 Euro setzen.
Änderungen in Musterdepots im Börsenspiel von Focus Money:
Andreas Raschdorf, Verantwortlicher für das Musterportfolio von Chris Andrews Financial Partners (CAFP), hat seine 95 Bonus-Zertifikate (WKN BP2 5J4) auf den DAX wohl mit Verlust ausgebucht und durch 98 Bonus-Zertifikate (WKN BP3 6ET) auf denselben Basiswert zu 59,48 Euro ersetzt. Zudem hat er auch seine 95 Bonus-Zertifikate (WKN GT0 4DP) auf Rohöl der Sorte Brent anscheinend mit einem Minus abgeben und durch ebenfalls 98 Bonus-Zertifikate (WKN GT0 4DP) auf denselben Basiswert zu 101,22 Euro ersetzt.
Roland Könen, zuständig für das Musterdepot der Value-Holdings Capital Partners AG, möchte seinen 700 Anteilen von Grammer 700 weitere zu höchstens 11,50 Euro hinzufügen und so den Misch-Einstandskurs deutlich verringern.
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