Börsenwelt Presseschau I: C.A.T. Oil und Apple unter der Lupe
Aktien-Strategie glaubt an die mittelfristigen Chancen von C.A.T. Oil. Börse Online nähert sich einem Engagement bei Apple vorsichtig mit einem Derivat. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten von Aktien-Strategie erklären, der gesunkene Ölpreis habe zu sinkenden Aktienkursen von C.A.T. Oil geführt. Auf Nachfrage erklärte Ronald Harder, Finanzvorstand das Öl- und Gasfeld-Dienstleistungsunternehmen, allerdings, dieser Preisrückgang habe sich bislang nicht bei den Geschäften von C.A.T. Oil bemerkbar gemacht. Die Kunden hätten keine Aufträge storniert. Die Dienstleistungen von C.A.T. Oil seien für die Ölkonzerne mit vergleichsweise niedrigen Kosten verbunden und würden sich zügig amortisieren. Die Redakteure der Börsenpublikation gehen von steigenden Marktanteilen für das Unternehmen aus, da es vergleichsweise moderne Technik anbietet. Die Umsätze dürften in diesem und im nächsten Jahr anziehen und die Profitabilität steigen. Zwar ist das Chartbild eingetrübt, doch sollten sich die guten Wachstumsaussichten mittelfristig in höheren Kursen niederschlagen, zumal der Titel aktuell nur wenig über dem Ende März ausgewiesenen Buchwert von 4,92 Euro je Aktie notiert. Das Kursziel beträgt 8,00 Euro.
Änderung im Musterdepot von Aktien-Strategie:
Die Verantwortlichen für das Musterportfolio möchten 1.800 Anteile von RIB Software zu höchstens 4,84 Euro einbuchen.

Börse Online: Bei Apple läuft es gut
Das iPhone von Apple wird in den USA immer beliebter. Das Marktforschungsinstitut Comscore ist zu dem Ergebnis gekommen, dass der Marktanteil dieses Smartphones von 13,5 Prozent in den Monaten Dezember 2011 sowie Januar und Februar 2012 auf 15 Prozent in den Monaten März, April und Mai 2012 gestiegen ist. Im gleichen Zeitraum hat Apple auch den Marktanteil für mobile Betriebssysteme von 30,2 auf 31,9 Prozent erhöht. Die Experten von Börse Online gehen deshalb von guten Zahlen für das dritte Quartal des Ende September ablaufenden Geschäftsjahres 2011/12 aus. Deshalb raten sie zum Kauf des am 21. März 2013 fälligen capped Bonus-Zertifikates (WKN BP4 GBM) der BNP Paribas auf Apple. Die Bank tilgt ihre Schuld mit 72 Dollar beziehungsweise dem dann entsprechenden Gegenwert in Euro (derzeit 57,49 Euro), wenn der Aktienkurs während der Laufzeit nie auf 450 Dollar oder weniger gesunken ist. Das entspräche einer Rendite von 14,9 Prozent beziehungsweise 21,5 Prozent auf ein Jahr gerechnet. Das Kursziel beträgt 59 Euro und der Stoppkurs sollte bei 40,50 Euro gesetzt werden.
Änderungen in den Musterdepots von Börse Online:
Egmond Haidt, Verantwortlicher für das Basis-Musterportfolio, hat 300 Anteile von Südzucker zu 27,35 Euro eingebucht und bei 22,50 Euro abgesichert.
Stefan Otto, Betreuer des Nebenwerte-Musterdepots, möchte seine 275 Vorzugsaktien von Einhell Germany zu mindestens 31,10 Euro und seine 800 Anteile von TAG Immobilien zu nicht weniger als 7,35 Euro ausbuchen. Dafür möchte er 270 Titel von Amadeus Fire zu höchstens 36,50 Euro einbuchen, 540 Papiere von i:FAO zu nicht mehr als 9,20 Euro und 910 Anteile von Youniq zu maximal 5,50 Euro.
Daniel Saurenz, zuständig für das Zertifikate-Musterportfolio, erklärt, er habe seine erst vergangene Woche eingebuchten 1.300 Call-Optionsscheine (WKN BP3 7QQ) auf Silber in etwa zum Einstandskurs ausgebucht. In der Aufstellung werden sie allerdings noch geführt. Weiter sagt er, er habe dafür 1.300 Call-Optionsscheine mit der Wertpapierkennnummer DZ4 H9Y auf denselben Basiswert zu 2,71 Euro aufgenommen. In der Tabelle fehlen diese Papiere allerdings. Auch die 1.200 Bonus-Zertifikate (WKN CK6 5QS) auf Infineon Technologies fehlen. Die 500 Inline-Optionsscheine (WKN SG2 8GY) auf ThyssenKrupp hat Saurenz mit Gewinn ausgebucht.
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