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Börsenwelt Presseschau: Solarworld, Conergy, Nordex und Co., Cisco Systems sowie Manz Automation unter der Lupe

Werner Sperber

Der Austria Börsenbrief beschäftigt sich mit Solarworld, Conergy, Nordex, also mit Unternehmen, welche sich damit beschäftigen, erneuerbare Energie zu produzieren. Zertifikate Kompakt hat zum gleichen Thema, Solarworld, Conergy, Nordex etc., passende Derivate parat. Der Anlegerbrief performaxx ist skeptisch, was die Entwicklung von Manz Automation anbelangt und hat ein passendes Derivat ausfindig gemacht. Der Zertifikate + Optionsscheine Trader will die mit einem Derivat am Kursanstieg von Cisco Systems profitieren. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.


Börsenwelt Presseschau: Die Experten des Austria Börsenbriefes erklären, in Deutschland wird über einen Ausstieg aus der Atomenergie geredet und die vermutlichen Profiteure sind mit Solarworld, Centrotherm Photovoltaic, Conergy und Nordex bereits gefunden. Die Experten raten allerdings zur Vorsicht bei Käufen von Aktien aus dem Bereich der alternativen Energien zu deutlich erhöhten Kursen, denn es ist meist falsch, kurzfristig auf Börsen-Hypes aufzuspringen, welche von Panik-Themen getrieben sind. Wenn das Thema in den Medien weniger beachtet wird, fallen meist auch die Kurse wieder. Die erhofften positiven Effekte auf die Geschäftslage der betreffenden Konzerne stellen sich oft als Chimären, also Trugbilder, heraus. Die Experten raten also zur Zurückhaltung, dennoch beobachten sie den Sektor der erneuerbaren Energien nun auch verstärkt. Wenn mit einigem zeitlichen Abstand international die politische Richtung noch zu einem deutlich schnelleren Ausbau der Solar- und Windkraftkapazitäten abzielt, dann ist immer noch genügend Zeit, sich bei einem langfristigen Profiteuer zu engagieren.


Zertifikate Kompakt: Einfacher vom Öko-Trend profitieren

Erneuerbare Energien drängen sich als Alternative zur Atomkraft auf. Die Ökobranche ist aber noch ein wenig unübersichtlich, was ein Investment in einzelne Aktien riskant macht. Mit Zertifikaten auf marktbreite Indizes können Anleger das Risiko streuen und dennoch vom erhofften Aufwärtstrend profitieren. Aufgrund der bisweilen extremen Kursschwankungen eignen sich Zertifikate auf Indizes im Öko-Sektor nur für risikobereite Investoren. Die Experten von Zertifikate Kompakt haben fünf jeweils endlos laufende Papiere herausgesucht: Das Zertifikat (WKN SG1 ERX) der Société Générale auf den European Renewable Energy Index (ERIX), das Zertifikat (WKN DB2 NA1) der Deutschen Bank auf den Solactive NAI Top-Select Index, das Zertifikat (WKN DB8 0EK) der Deutschen Bank auf den ÖkoDAX Performance-Index, das Zertifikat (WKN AA0 4SQ) der Royal Bank of Scotland auf den Index Photovoltaik Global 30 (PPVX) und das Zertifikat (WKN SG0 WAX) der Société Générale auf den Index World Alternative Energy (WAEX). Im Zuge des drohenden Super-GAUs in Japan sind vor allem TecDAX-Gesellschaften wie Solarworld, Conergy oder Nordex gefragt gewesen, aber auch ausländische Unternehmen wie First Solar verbuchten ansehnliche Kurssteigerungen. Bald darauf klang die Euphorie aber wieder ab, denn trotz der aufgehellten längerfristigen Perspektiven sind die Aussichten für die kommenden Monate düster. Die Photovoltaikbranche ist stark von staatlicher Förderung abhängig und in Zeiten knapper Kassen kürzen die Regierungen die Förderungen. In Deutschland fällt die Einspeisevergütung für Solarstrom seit dem Jahr 2009 rapide. Bei geringeren Vergütungen lohnen sich Solaranlagen aber nur, wenn gleichzeitig die Investitionskosten - insbesondere die Modulpreise - zurückgehen. Diesem Preisdruck vermochten die inländischen Produzenten von Zellen und Modulen im Jahr 2009 kaum standzuhalten. Im vergangenen Jahr sorgte eine Sonderkonjunktur zwar für einen Turnaround, die Ertragskraft ist aber immer noch schwach. Besser sieht es bei Waferherstellern wie Wacker Chemie oder Projektierern wie Phoenix Solar aus. Exzellente Erträge verbuchen Spezialisten wie der Wechselrichterkonzern SMA Solar Technology oder der Anlagenbauer Centrotherm Photovoltaics. Überdurchschnittliche, meist zweistellige Margen erwirtschaften dagegen amerikanische und asiatische Solarfirmen. Relativ stabile Umsatzrenditen auf einem allerdings niedrigeren Niveau erzielen die Windkraftkonzerne. Allerdings leidet auch dieser Markt unter Überkapazitäten, die selbst dem dänischen Branchenführer Vestas Wind Systems zu schaffen machen. Kein Wunder, dass die kleinere Nordex schwer gebeutelt wurde. Die Erwartungen der Anleger sind in im Sektor der erneuerbaren Energien öfter enttäuscht worden und deshalb bieten sich nun große Chancen.


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Der Anlegerbrief performaxx: Die Bären sind bei Manz im Vorteil

Der Chart von Manz Automation signalisiert derzeit noch ein Unentschieden der Kräfte. In welche Richtung auch immer der Kurs ausbricht, das daraus resultierende Signal wird nach Ansicht der Experten des Anlegerbriefes performaxx starkt sein. Einzig ein zeitnaher und für diese Formation überraschender Ausbruch über die sinkende Dreieckslinie bei derzeit 50 Euro könnte dem Aktienkurs nach oben verhelfen. Die Experten erwarten jedoch eher das Verkaufssignal, falls der Kurs auf weniger als 43 Euro sinkt, wo sich eine horizontale Unterstützung befindet, die bereits mehrfach getestet worden ist. Das Kursziel beträgt dann 33 und vielleicht sogar 22 Euro. Die Experten raten demnach zum Kauf der Aktie, wenn der Kurs nachhaltig mehr als 50 Euro erreicht hat. Wahrscheinlicher ist jedoch das Szenario sinkender Notierungen ab Kursen von weniger als 43 Euro. Dann sollten risikobereite Anleger den am 10. Juni fälligen Put-Optionsschein (WKN DB4 T9X) der Deutschen Bank auf Manz Automation kaufen. Der Schein ist mit einer Basis von 60 Euro und einem Hebel von derzeit 3,9 ausgestattet.

Der Zertifikate & Optionsscheine Trader: Cisco Systems erholt sich

Seit Kursen von rund 22,34 Dollar ist es mit der Notierung von Cisco Systems nach unten gegangen. Die Experten des Zertifikate & Optionsscheine Trader erklären, die Notierung hat nun eine Unterstützung bestehend aus der unterer Kanalbegrenzungslinie und früheren Tiefpunkten erreicht. Da sich in den Indikatoren RSI (Relativer Stärke Index) und MACD (Moving Average Convergence/Divergence) Kaufsignale entwickelt haben, ist kurzfristig eine Gegenbewegung nach oben zu erwarten, welche bis 19,66 Dollar führen kann, wo zugleich die Unterkante der enormen Kurslücke (Gap) vom 10. Februar verläuft. Risikobereite Anleger sollten deshalb das endlos laufende Long-Zertifikat (WKN BN1 98F) der BNP Paribas auf Cisco Systems kaufen. Der Schein ist mit einer Basis bei 12,73 Dollar, einer Knock-out-Schwelle bei 14,00 Dollar und einem Hebel von derzeit 3,8 ausgestattet.

Änderungen im Musterdepot des Zertifikate & Optionsscheine Trader:

Die Verantwortlichen für das Musterportfolio wollen 2.306 Long-Zertifikate (WKN AA1 1UB) auf den Index DAXglobal BRIC zu höchstens 1,60 Euro aufnehmen und bei 1,15 Euro absichern. Zudem wollen sie 482 gehebelte börsennotierte Fonds (ETF; WKN A0V 9ZA) auf den Dow-Jones/UBS Zink Sub-Index zu maximal 10,60 Euro einbuchen und den Stoppkurs bei 8,45 Euro setzen.

Änderung im Musterdepot des Chart Trader:

Die Verantwortlichen für das Musterportfolio wollen 209 Anteile an dem börsennotierten Fonds (ETF; WKN A0M U3U) auf den Index DAXglobal BRIC zu höchstens 50 Euro aufnehmen und bei 44,50 Euro absichern.

Die zehn aussichtsreichsten, interessantesten oder innovativsten Anlagetipps der "Börsenwelt" sind - ausschließlich - im wöchentlich erscheinenden "Börsenwelt Börsenbrief" zu finden.  

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