Werner Sperber
TradeCentre möchte die Aktie von Phoenix Solar nicht einmal bei Mondschein kaufen. Der Austria Börsenbrief betrachtet sich die Anlegerchancen bei den beiden Unternehmen Drillisch und Freenet. Der Frankfurter Finance Newsletter ist vom "Seltene-Erden"-Unternehmen Avalon Rare Metals angetan. Der Zertifikate + Optionsscheine Trader beschäftigt sich mit dem Index Dow Jones UBS Commodity. Zudem gibt es Änderungen in einem Realdepot.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten von TradeCentre haben Phoenix Solar zum "Aktienbären der Woche" gekürt. Die Absenkung der Einspeisevergütung zu Jahresbeginn um 13 Prozent hat in der subventionsverwöhnten Solarbranche zu einer Kaufzurückhaltung bei Endkunden geführt, weil die Subventionskürzungen nicht komplett über niedrigere Modulpreise ausgeglichen werden konnten. Phoenix Solar projektiert Solar-Großkraftwerke und bekam diese Entwicklung im ersten Quartal voll zu spüren. Der Umsatz brach im Jahresvergleich um 59,7 Prozent auf 32,4 Millionen Euro ein. Das Nettoergebnis belief sich auf minus 15,7 Millionen Euro. Zudem dürfte die Geschäftssituation in den nächsten Quartalen weiter schlecht bleiben. Der Baisse-Trend für die Aktien sollte sich angesichts eines zu hohen Börsenwertes fortsetzen, wobei Notierungen von rund 12,50 Euro möglich sind.
Änderungen im Realdepot von TradeCentre:
Simon Betschinger, Verantwortlicher für das Real-Depot, hat 250 seiner 500 Anteilscheine von Bob Mobile mit einem Gewinn von 22 Prozent zu 21 Euro verkauft. Nun möchte er noch seine 500 Aktien von Dürr zu mindestens 26 Euro abstoßen.

Der Austria Börsenbrief: Drillisch profitiert von Freenet
Freenet hat die Analystenschätzungen für die Zahlen zum ersten Quartal 2011 teilweise deutlich übertroffen. Die Aktie ist den Experten des Austria Börsenbriefes zuletzt als ein gutes Investment erschienen, wobei sie die Anteilscheine von Drillisch als chancenreicher einstufen. Die Erfolge von Freenet kommen auch den Aktionären von Drillisch zugute, denn Drillisch hat vor kurzem seine Beteiligung an Freenet von 15,2 auf 20,2 Prozent ausgebaut. Aufgrund der hohen Dividende, welche Drillisch künftig von Freenet erwarten kann, finanziert sich ein Teil dieses Kaufpreises von selbst. Die durch den Erwerb der weiteren Freenet-Aktien für 55,4 Millionen Euro gestiegene Nettoverschuldung von Drillisch ist unproblematisch. Deswegen bleibt Drillisch die bessere Wahl und kaufenswert, während Freenet eine gute Halteposition darstellt.
Frankfurter Finance Newsletter: Avalon Rare Metals will ab 2015 produzieren
Avalon Rare Metals ist mit einem Börsenwert von 700 Millionen Kanadischen Dollar bereits jetzt eines der größten Unternehmen der westlichen Welt, welches sich mit den sogenannten Seltenen Erden beschäftigt. Derzeit fördert die Volksrepublik China beinahe die gesamte, weltweite Produktionsmenge dieser für Technologieprodukte unerlässlichen Rohstoffe. Da China aber immer mehr selbst braucht und immer weniger exportiert, sind die Preise für die Seltenen Erden seit dem vergangenen Jahr in die Höhe geschossen. Nach Angaben der Experten des Frankfurter Finance Newsletters weist das Projekt "Nechalaco" von Avalon vergleichsweise viele schwere Seltene Erden auf. Derzeit versucht Avalon die schwierige Extraktion dieser Rohstoffe vom Labor-Stadium ins Test-Stadium zu bringen. Vorstandsvorsitzender Don Bubar möchte die Produktion im Jahr 2015 beginnen und die Seltenen Erden ab dem Jahr 2016 verkaufen.
Der Zertifikate & Optionsscheine Trader: Korrekturbedarf für Rohstoffe
Der Index Dow Jones UBS Commodity hat die seit Mitte des vergangenen Jahres gültige Aufwärtstrendlinie unterschritten. Das verdeutlicht nach Ansicht der Experten des Zertifikate & Optionsscheine Trader den Korrekturbedarf der Rohstoffmärkte. Die Experten erwarten kurzfristig ab 155 Punkten eine Aufwärtsbewegung bis zu dieser Aufwärstrendlinie, bevor es noch einmal bis zu etwa 148 Punkten nach unten geht. Dort verläuft das 50-Prozent-Fibonacci-Retracement. Ab dann könnten Investments in den börsennotierten Fonds (ETF; WKN A0H 072) von iShares auf den Index Dow Jones UBS Commodity interessant sein.
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