Werner Sperber
Der Zertifikate + Optionsscheine Trader rät mutigen Anlegern mit einem Derivat auf Rückenwind für die Aktie von Nordex zu spekulieren. Die Actien-Börse Daily erklärt, was die ihrer Meinung nach sinnvollste Vorgehensweise bei Infineon Technologies ist. Der Spekulant empfiehlt die Aktie von Ocean Sky International aus mehreren Gründen zum Kauf. Zudem gibt es eine Änderung in einem Musterdepot.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten des Zertifikate & Optionsscheine Traders erinnern daran, dass Windkraft zwar gefragt ist, die Erträge der Windkraftkonzerne allerdings auch aufgrund des Wegfalls von Steuervorteilen belastet werden. Der Aktienkurs von Nordex sank auch deswegen auf fünf Euro. Charttechnisch befindet sich die Notierung klar im Abwärtstrend. Es zeigt sich mittlerweile eine Übertreibung, die nach einer Erholung verlangt. Mutige Anleger sollten deshalb den am 14. Dezember 2011 fälligen Call-Optionsschein (WKN CM7 M46) der Commerzbank auf Nordex kaufen. Der Schein ist mit einer Basis von acht Euro und einem Hebel von derzeit 15,1 ausgestattet. Andere Investoren sollten abwarten. Dennoch geben die Experten noch den Put-Optionsschein (WKN DE3 HLG) der Deutschen Bank als Alternative an. Dieser, am 14. September 2011 ablaufende Schein, weist eine Basis von fünf Euro und einen Hebel von aktuell 6,6 auf.
Änderung im Musterdepot des Zertifikate & Optionsscheine Trader:
Die Verantwortlichen für das Musterportfolio wollen Call-Optionsscheine (WKN CM1 5KA) auf Singulus Technologies zu höchstens 1,60 Euro aufnehmen und bei 1,40 Euro absichern.

Die Actien-Börse Daily: Infineon rollt und rollt und rollt
Jeder spricht nach Ansicht der Experten der Actien-Börse Daily derzeit über Infineon Technologies. Die Kursziele der Banken reichen bis acht Euro und der Schnitt liegt bei 7,50 Euro. Nachdem der Vorstand für das Ende September ablaufende Geschäftsjahr 2010/11 lediglich einen Erlöszuwachs von zehn Prozent bei einer Umsatzrendite von 15 Prozent prognostiziert, muss man die Aktie derzeit nicht kaufen. Wer bereits engagiert ist, lässt den Infineon-Zug fahren, solange er rollt. Die Experten wollen zu einem späteren Zeitpunkt einen Stoppkurs nennen, mit dem Gewinne abgesichert werden sollten.
Der Spekulant: Ocean Sky birgt viele Vorteile für Anleger
Im dritten Quartal 2010 haben die rund 15.000 Mitarbeiter der Textil-Unternehmensgruppe Ocean Sky International einen Umsatz von 68,3 Millionen Dollar erzielt. Das sind 13 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Der Gewinn des in Singapur ansässigen Konzerns sank zwar um 41,4 Prozent auf 1,7 Millionen Dollar beziehungsweise 0,004 Dollar je Aktie. Allerdings ist im Vorjahreszeitraum die Zahlung einer Versicherung in Höhe von 1,88 Millionen Euro verbucht worden. Um diesen Sondereffekt bereinigt, erhöhte sich der Gewinn des Unternehmens um zwei Drittel. Das Unternehmen, das Textilien für Adidas, Benetton oder H&M produziert, steigerte den Gewinn in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres um 150 Prozent auf 4,5 Millionen Dollar respektive 0,01 Dollar pro Anteilschein. Die Experten von Der Spekulant schätzen den Gewinn je Aktie für das Gesamtjahr 2010 auf 0,01 Euro. Im Jahr 2011 soll der Umsatz leicht zulegen und der Gewinn stabil bleiben. Der Buchwert des bilanziell äußerst soliden Unternehmens beträgt 0,113 Euro pro Anteilschein und somit beträgt das Kurs-Buchwert-Verhältnis bei einer Aktiennotierung von 0,065 Euro günstige 0,57. Die Experten loben zudem die Zwischen-Ausschüttung von rund 0,0045 Euro, die einer Rendite von aktuell etwa acht Prozent entspricht, wobei die Dividenden-Rendite auf zwölf bis 16 Prozent steigen dürfte - je nachdem, wie hoch die zweite Ausschüttung ausfällt. Die Experten beobachten Ocean Sky International als möglichen Musterdepot-Wert und raten zum Kauf mit einem Kursziel von 0,10 Euro, was noch immer weniger wäre als der Buchwert.
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