Die Platow Börse: Hochtief Concessions will vielleicht zu hoch hinaus /p>
Am 4. Dezember möchte Hochtief Concessions (ISIN: DE 000 A1A 60H 7) an die Börse gehen. Interessierte Anleger können noch bis voraussichtlich Donnerstag, 3. Dezember, die Aktien der Tochtergesellschaft von Hochtief für 24 bis 29 Euro zeichnen. Bei den vorbörslichen Handelsplätzen werden die Titel am oberen Ende der Preisespanne gehandelt. Hochtief Concession will bei dem IPO mindestens 600 Millionen Euro brutto erlösen. Nach diesem Betrag richtet sich die Zahl der Aktien, welche Hochtief abgibt. Gelingt der Börsengang, ist Hochtief Concessions ein Kandidat für den MDAX. Hochtief Concessions entwickelt und realisiert Konzessions- und Betreiberprojekte für Flughäfen, Straßen und Schulen und berät die Beteiligten. In den ersten neun Monaten 2009 setzte das Unternehmen mit diesem Geschäftsmodell 154 Millionen Euro um. Das sind 27 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das Vorsteuerergebnis sank allerdings um 44 Prozent auf 51 Millionen Euro und der Nettogewinn um 50 Prozent auf 28 Millionen Euro. Künftig will Hochtief Concessions etwa 50 bis 70 Prozent des Nettogewinns als Dividende ausschütten. Da es für die Experten der Platow Börse schwer sei, eine vernünftige Bewertung des Unternehmens vorzunehmen, raten sie dazu, den Wert vorerst zu beobachten.
Focus Money: New Gold will mehr Gold
Der Preis für Gold hat sich bei deutlich mehr als 1.000 Dollar je Feinunze stabilisiert, weshalb Goldproduzenten gut verdienen. Die Experten von Focus Money gehen davon aus, dass auch New Gold, als neuer und aufstrebender Goldkonzern, von den hohen Gold-Notierungen profitiert. New Gold entstand im Juni 2008 aus dem Zusammenschluss von New Gold mit Metallica Resources und Peak Gold. Dieser Konzern hat im Juni 2009 schließlich noch Western Goldfields gekauft. Die Experten schätzen, dass New Gold im laufenden Jahr aus den drei Minen in den USA, Mexiko und Australien mehr als 300.000 Unzen Gold fördert. Bis zum Jahr 2015 möchte das Management drei weitere Minen bis zur Förderung bringen, was eine Produktionsmenge von mehr als einer Million Feinunzen möglich machen würde. Für das Jahr 2009 schätzen die Experten den Gewinn je Aktie auf 0,07 Euro und für 2010 auf 0,16 Euro, was KGVs von 42 und 18 entspräche. Aufgrund der guten Aussichten raten sie bis zu Kursen von 3,15 Euro und mit einem Stoppkurs von 2,35 Euro zum Einstieg.
Änderungen in den Musterdepots im Börsenspiel von Focus Money:
Eberhard Rohe, Verantwortlicher für das Musterdepot der DAB Bank im Börsenspiel von Focus Money, hat 12.000 Anteilscheine der BT Group zu 1,70 Euro aufgenommen. Nun will er seine 3.000 Aktien von Agfeed Industries zu mindestens 3,28 Euro ausbuchen. Manuel Hölzle, zuständig für das Musterdepot der GBC AG, hat weitere 500 Titel von Adesso zu 4,90 Euro sowie weitere 30 Papiere von Vossloh zu 63,66 Euro aufgenommen. Nun will er seine restlichen 400 Anteilscheine von H&R Wasag zu mindestens 14,50 Euro ausbuchen, weitere 550 Aktien von HanseYachts zu höchstens 6,20 Euro aufnehmen und bei der Kapitalerhöhung von Impreglon die ihm zustehenden 312 Anteilscheine zu 6,75 Euro einbuchen. Den Bestand an 1.250 Aktien von Impreglon möchte er zu mindestens acht Euro aus dem Depot nehmen, wobei er eine Wiederaufnahme zu günstigeren Kursen in Betracht zieht. In dem von Uwe Zimmer betreuten Musterportfolio der Meridio AG sind die 1.730 Anteilscheine von C.A.T. Oil mit einem Gewinn von 182 Prozent zu 6,90 Euro ausgestoppt worden. Dafür hat Zimmer 500 Aktien von Stada zu 21,85 Euro aufgenommen. Nun will er noch 600 Titel von Gazprom, 1.500 Papiere von China Mobile, 10.000 Aktien der Thomas Cook Group sowie 6.000 Exchange Traded Commodities (WKN A0K RJ9) auf den DowJones-UBS-Weizen-Subindex ins Depot holen.
BetaFaktor: Einfach mal bei Bob Mobile anklingeln
Die Bob Mobile AG hat nach Ansicht der Experten des BetaFaktor hervorragende 9-Monats-Zahlen präsentiert. Die Wachstumsstrategie macht sich langsam aber sicher bezahlt. Der Vorstand des Vermarktungsunternehmens von mobilen Mehrwertdiensten (Klingeltöne, Mehrwert-SMS, etc.) erwartet für das Gesamtjahr 2009 einen Umsatz von 25 Millionen Euro. Die Experten schätzen das EBIT auf 2,5 Millionen Euro. Da die Steuerbelastung aufgrund von Verlustvorträgen sehr gering ist, dürfte der Nettogewinn 1,8 bis 2,0 Millionen Euro erreichen. Bei einem Börsenwert von rund sieben Millionen Euro entspräche das einem KGV von weniger als 4. Da die Branche für diese Dienste das meiste Geschäft mit Minderjährigen macht, sieht sie sich der Beobachtung der EU-Behörden ausgesetzt. Die Europäische Kommission könnte in Zukunft das Geschäft drastisch erschweren, allerdings steht das schon lange im Raum. Die Experten berufen sich auf unternehmensnahe Kreise und geben an, dass Bob Mobile den gesamten Gewinn des laufenden Jahres von 1,50 Euro je Aktie ausschütten könnte, was einer Dividendenrendite von 27 Prozent entspräche. Der Aktienkurs notiert zudem kurz vor neuen Jahreshochs, weshalb Trader durchaus mit einer kleine Position mitzocken sollten.
Trade24.de: Die Aktie von Analog Devices dürfte weiter steigen
Die Experten von Trade24.de empfehlen die Aktie von Analog Devices als „Internationaler Topfavorit, spekulativ“ zum Kauf. Der Wert zeigt relative Stärke, der Intraday-Chart ist annehmbar und die Handelsumsätze sind relativ hoch. Der anfängliche Stoppkurs sollte bei 29 Dollar gesetzt werden.