Werner Sperber
Der Zertifikate und Optionsscheine Trader hat charttechnisch viel Vertrauen in die Aktie von Evotec und hält ein passendes Derivat parat. Der Maydorn-Report steigt nach einem Kursgewinn von mehr als 1.400 Prozent bei Radcom ein und traut der Aktie noch immer Enormes zu. Für Börse Online ist MIC derzeit das größte deutsche "KGV-Wunder". Der Aktionärsbrief kürt Hochtief zum "Bullen der Woche". Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten des Zertifikate & Optionsscheine Trader erklären, der Aktienkurs von Evotec beendete eine mehrmonatige Konsolidierung, indem er das Hoch bei 2,45 Euro überwunden hat. Die Experten des Zertifikate & Optionsscheine Trader verweisen darauf, dass das gestiegene Handelsvolumen von einem starken Kaufinteresse zeugt. Kurzfristig wäre eine Konsolidierung auf Kurse von 2,40 bis 2,45 Euro ideal, mittelfristig leiten die Experten ein Kursziel von 3,35 Euro ab. Der Stoppkurs sollte bei 2,30 Euro gesetzt werden. Die Experten empfehlen risikobereiten Anlegern den Kauf des endlos laufenden Turbo-Call-Optionsscheins (WKN TB7 S45) von HSBC Trinkaus & Burkhardt auf Evotec. Der Schein ist mit einer Basis und einer Knock-out-Schwelle bei jeweils 1,83 Euro und einem Hebel von derzeit 3 ausgestattet.

Der Maydorn-Report: Radcom: 1.000 Prozent Kursplus entsprechen 80 Dollar
Die Aktie von Radcom notierte Mitte vergangenen Jahres bei 0,50 Dollar und verteuerte sich seither um mehr als 1.400 Prozent. Die Experten des Maydorn-Report halten weitere 1.000 Prozent an Kursplus für möglich; die Radcom-Anteilscheine würden dann für 80 Dollar gehandelt. Bei etwas mehr als fünf Millionen ausgegebenen Aktien würde das einem Börsenwert von rund 406 Millionen Dollar entsprechen. Die Experten halten das für möglich, da Radcom exakt das verkauft, was jeder haben will: Ein Produkt, mit dem sich Millionen einsparen lassen. Der Kundenkreis ist riesig: Im Prinzip handelt es sich um die gesamte Telekommunikationsbranche. Von Festnetzanbietern über VoIP-Unternehmen bis hin zu den Betreibern der modernsten Mobilnetze, inklusive des stark zunehmenden mobilen Datentransfers. Um einen reibungslosen Betrieb der immer komplexer werdenden Netze zu gewährleisten, ist eine fortlaufende Überwachung erforderlich. Und wenn es ein Problem im Netz gibt, muss es so schnell wie möglich lokalisiert werden, um es beheben zu können. Gelingt das nicht, kann es für den Anbieter teuer werden. Radcom bietet verschiedenste Lösungen an, um Telekommunikationsnetze sicherer, leistungsstärker und effizienter werden zu lassen und immer mehr Telekommunikations-Konzerne nutzen die Dienste des israelischen Unternehmens. Die steigenden Erlöse schlagen sich mittlerweile auch spürbar in den Ergebnissen nieder. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 77 Prozent auf 4,6 Millionen Dollar. Das Nettoergebnis verbesserte sich von minus 0,8 Millionen auf plus 0,08 Millionen Dollar. Radcom hat den Durchbruch geschafft. Beeindruckend ist auch die enorme Relative Stärke der Aktie, die praktisch ohne Korrekturen im Wert gestiegen ist.
Börse Online: MIC ist noch im Rückwärtsgang - wird also noch günstiger
Die Experten von Börse Online erklären, dass die Bewertung von Beteiligungsgesellschaften, wie MIC, anhand des Kurs-Gewinn-Verhältnisses umstritten ist, da bei solchen Unternehmen ein Großteil der Ergebnisse von Firmenverkäufen abhängt. Künftige Gewinne einzuschätzen ist deshalb sehr schwer. Dennoch lohnt sich der Blick auf das KGV in Kombination mit anderen Kennziffern. Bei einem aktuellen Kurs von 4,45 Euro je Aktie schätzen die Experten das KGV von MIC für das Jahr 2011 auf 4,2, wobei sie von einem oder mehreren gelungenen Verkäufen aus dem Beteiligungsportfolio ausgehen. MIC ist derzeit an mehreren aussichtsreichen Firmen in den Branchen Optics, Microsystems, Software, Life-Science und Cleantech beteiligt, welche allesamt für Investoren interessant sind. Die Experten schätzen den "fairen Wert" der MIC-Aktie auf rund sieben Euro, was mehr als 50 Prozent mehr ist, als die aktuelle Notierung. Charttechnisch muss die Aktie allerdings den Widerstand bei 4,80 Euro überwinden, um aus dem Abwärtstrend herauszukommen.
Änderungen in den Musterdepots von Börse Online:
Die Verantwortlichen für das konservativ aufgestellte Musterdepot wollen ihre 800 Anteilscheine von Ahold ausbuchen und dafür 200 Aktien von Nestlé aufnehmen.
Der Aktionärsbrief: Mit Hochtief hoch hinaus
Der Bausektor ist weiterhin ein guter Indikator für die mittelfristige Investitionsbereitschaft der Wirtschaft und deren generelle Stimmung. Die Börsen haben Bauwerten bislang eine große Skepsis entgegengebracht, die nach Ansicht der Experten des Aktionärsbriefes nicht zu den vorgelegten Zahlen passt. Die Sorgen wiegen bei den Anlegern derzeit höher als die Fakten. Dennoch haben die Experten die Aktie von Hochtief zum "Bullen der Woche" gekürt. Hochtief hat volle Auftragsbücher, wobei die Geschäfte vor allem in Asien und Australien hervorragend laufen. In Australien glänzt die Tochterfirma Leighton. Mit den aktuellen Zahlen hat Hochtief die Analystenschätzungen übertroffen. Mit einem Rekordauftragsbestand von 42,5 Milliarden Euro sind auch die Aussichten für den Konzern gut. Die Experten hoffen, dass der Vorstand die Prognosen noch anheben wird.
Änderung im Musterdepot des Chart Trader:
Die Verantwortlichen für das Musterportfolio wollen ihre 1.395 Zertifikate (WKN CZ2 4HR) auf den Weizen-Index ausbuchen.
Änderung im Musterdepot des Börsendienstes:
Tobias Bosler, Verantwortlicher für das Musterportfolio, hat 500 Anteilscheine von SHS Viveon zu 8,50 Euro eingebucht und bei sieben Euro abgesichert.
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