Börsenwelt Presseschau: Deutsche Lufthansa, US-Dollar, Kanadischer Dollar, Magforce Nanotechnologies, Allgeier Holding und andere unter der Lupe
TradeCentre hebt mit dem "Aktienbullen der Woche", Deutsche Lufthansa, ab. Der Zertifikate & Optionsscheine Trader spekuliert darauf, dass sich der US-Dollar im Vergleich zum Kanadischen Dollar nun fester entwickelt. CdC Aktiensnapshot beobachtet Magforce mit Freude. Der Austria Börsenbrief glaubt, dass die Allgeier Holding tatsächlich ein Profiteuer der Krise ist. Zudem gibt es Änderungen in einem Musterdepot.
TradeCentre hebt mit dem "Aktienbullen der Woche", Deutsche Lufthansa, ab. Der Zertifikate & Optionsscheine Trader spekuliert darauf, dass sich der US-Dollar im Vergleich zum Kanadischen Dollar nun fester entwickelt. CdC Aktiensnapshot beobachtet Magforce mit Freude. Der Austria Börsenbrief glaubt, dass die Allgeier Holding tatsächlich ein Profiteuer der Krise ist. Zudem gibt es Änderungen in einem Musterdepot.
Die Experten des TradeCentre schätzen, dass die Ölkonzerne aufgrund der jüngsten gigantischen Funde ihre Ölproduktion in den nächsten Jahren konstant halten oder sogar ausbauen können. Auf der anderen Seite wird aufgrund immer besserer Gebäudeisolierungen und immer spritsparenderer Autos die Ölnachfrage aus Europa und Nordamerika deutlich sinken. Deswegen werde der Ölpreis in den nächsten Jahren kaum ansteigen. Einer der größten Profiteuere dieser Entwicklung ist die Deutsche Lufthansa, denn der Konzern hat während der Krise und schon während der Ölpreisexplosion im Jahr 2008 Flugzeuge mit hohem Verbrauch gegen effizientere Maschinen ausgetauscht. Das dürfte sich auf die Gewinnspannen in den kommenden Jahren durchschlagen. Zudem gehen die Experten von einer bedeutenden Dividende aus, welche die Deutsche Lufthansa als „Aktienbulle der Woche“ auch für dieses Jahr ausschütten wird.

Der Zertifikate & Optionsscheine Trader: Der US-Dollar soll sich erholen
Der US-Dollar könnte nach Ansicht der Experten des Zertifikate & Optionsscheine Trader im Vergleich zum Kanadischen Dollar vor einer neuen Aufwärtsbewegung stehen. Das jüngste Tief bei 1,0589 Kanadischen Dollar setzte sich nicht nachhaltig durch und auch der MACD-Indikator spricht für anziehende Notierungen. Überwindet der US-Dollar den Abwärtstrend bei 1,0914 Kanadischen Dollar, besteht Potenzial bis 1,1345 Kanadische Dollar. Ein Anstieg auf mehr als 1,112 beziehungsweise 1,1124 Kanadische Dollar eröffnet demnach weiteren Spielraum bis 1,1650 Kanadische Dollar. Die Experten empfehlen deshalb den Kauf des Wave-Call-Optionsscheines (WKN DZ6 SNY) der DZ Bank auf das Währungspaar US-Dollar/Kanadischer Dollar. Der Schein läuft bis zum 25. März 2010. Er ist mit einer Basis und einer Knock-Out-Schwelle von 1,02 Kanadische Dollar sowie einem Hebel von derzeit 14,3 ausgestattet.
Änderungen im Musterdepot des Zertifikate & Optionsscheine Traders:
Der Bestand an 2.000 Mini-Future-Long-Zertifikaten (WKN AA1 LMW) der Royal Bank of Scotland/ABN Amro auf Goldcorp ist mit einem Verlust von 18 Prozent ausgestoppt worden. Dafür haben die Verantwortlichen für das Musterportfolio 700 Mini-Future-Long-Zertifikate (WKN TB2 Y2Y) von HSBC Trinkaus auf Solarworld zu 4,20 Euro aufgenommen. Nachdem das Limit für das Währungspaar Euro/Britisches Pfund nicht gegriffen hat, laufen die Depotverantwortlichen den Kursen nicht hinterher, zumal der Euro kurzfristig überkauft ist. Attraktiver sieht aktuell das Währungspaar US-Dollar/Kanadischer Dollar aus. Dabei wird mit dem endlos laufenden Wave-Call-Optionsschein (WKN DB7 7T4) der Deutschen Bank auf den Bruch des Abwärtstrends und eine Erholung des US-Dollars spekuliert. Der Schein ist mit einer Basis bei 0,99 Kanadischen Dollar, einer Knockout-Schwelle bei einem Kanadischen Dollar und einem Hebel von aktuell 10 ausgestattet. Von diesem Call sollen 520 Stück zu höchstens 6,80 Euro eingebucht werden.
CdC Aktiensnapshot: Magforce ist bilanziell schwach aber chancenreich
Magforce Nanotechnologies ist extrem überschuldet. Bis das Unternehmen sein erstes Produkt vielleicht 2010 europaweit vermarkten kann, dürfte die Nanostart AG dafür sorgen, dass Magforce keine finanziellen Engpässe entstehen. Nanostart hält 75 Prozent der Anteile an Magforce, wobei Magforce nach Ansicht der Experten von CdC Aktiensnapshot die größte und vielleicht aus aussichtsreichste Beteiligung im Portfolio ist. Magforce entwickelt ein Therapieverfahren auf Nanotechnologie-Basis gegen Krebs. Mit diesem Verfahren sollen Tumoren gezielt durch Wärme zerstört werden, welche über superparamagnetische Nanopartikel vermittelt wird. Die darauf aufbauende Nano-Krebs-Therapie ist im Gegensatz zu Chemo- oder Strahlentherapie nahezu frei von Nebenwirkungen. Der von Magforce angesprochene Markt ist riesig. Jedes Jahr erkranken mehr als zehn Millionen Menschen weltweit neu an Krebs. In Deutschland sollen es rund 420.000 sein. Im Jahr 2020 werden nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation WHO weltweit 15,7 Millionen Menschen neu davon betroffen sein. Damit würde die Neuerkrankungsrate in den nächsten 15 Jahren um 50 Prozent steigen. Grund hierfür ist die immer älter werdende Bevölkerung, welche gerade mit dem zunehmenden Alter immer anfälliger wird für Krebserkrankungen.
Austria Börsenbrief: Wenn andere abbauen, legt Allgeier zu
Die Allgeier Holding ist aufgrund des Erlöses aus dem Verkauf der Zeitarbeitssparte Anfang vergangenen Jahres mit erheblichen flüssigen Mitteln in die Weltwirtschaftskrise gegangen. Mit diesem Geld kann das Allgeier-Management seither antizyklisch strauchelnde Wettbewerber aufkaufen, wie jüngst die insolvente Comparex Services GmbH. Die Experten des Austria Börsenbriefes stufen diese Transaktion als bedeutende Akquisition für Allgeier ein, weil die Sparte IT-Solutions gestärkt und das Dienstleistungsspektrum von Allgeier erweitert wird. Der Konzern verbessert damit die Position unter den führenden deutschen IT-Dienstleistungsunternehmen und gewinnt in der Krise Marktanteile. Zudem verfügt Allgeier noch immer über erhebliche Barmittel, um weiter zuzukaufen. Da die Aktie zwischenzeitlich immer wieder Schwächephasen hat, empfehlen die Experten den Einstieg mit einem Abstauberlimit von höchstens sieben Euro.
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