Werner Sperber
Der BetaFaktor erwartet, dass die Notierung von Cleantech Invest zumindest auf den Bargeldbestand je Aktie steigen wird. Die Actien-Börse Daily glaubt, dass KUKA nun wieder zeigt, was in dem Konzern steckt. Die Platow Börse freut sich, dass die Deutsche Post gute Zahlen und wohl weiterhin gute Kurse liefert. Focus Money geht davon aus, dass der Aktienkurs der Georg Fischer AG sehr mobil nach oben marschiert. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten von BetaFaktor machen darauf aufmerksam, dass im Halbjahresbericht der schweizerischen Beteiligungsgesellschaft Cleantech Invest zwei Werte zusammengezählt werden sollten, um den tatsächlichen Bargeldbestand zu erfassen: Die 2,91 Millionen Euro an Cash plus die 3,77 Millionen Euro an Forderungen. In diesen Forderungen ist derzeit noch der Erlös aus dem Verkauf der Beteiligung an der SiC Processing verbucht. Insgesamt ergibt sich also ein Barmittelbestand von mehr als sechs Millionen Euro beziehungsweise 0,60 Euro je Aktie. Dieser Wert bleibt auch das Kursziel.

Die Actien-Börse Daily: KUKA ist faszinierend
Die Experten von Actien-Börse Daily verweisen darauf, dass KUKA mit der Ausgabe von neuen Aktien die Kapitalbasis gestärkt hat. Nun kann der Anbieter von Industrierobotern und Automatisierungs-Lösungen, speziell für die Autoindustrie, zeigen, was er kann. Die Experten glauben an einen Umsatzanstieg auf 1,1 bis 1,2 Milliarden Euro, wobei der Börsenwert nur halb so hoch ist. Zudem erscheint schon alleine der Chart faszinierend.
Die Platow Börse: Die Deutsche Post verdient im Aufschwung blendend
Die Geschäfte der Deutschen Post laufen dank der weltweiten Konjunkturerholung sehr gut. Im ersten Halbjahr 2010 setzte der Logistikkonzern 24,8 Milliarden Euro um. Das um Einmaleffekte bereinigte EBIT erhöhte sich um 87,9 Prozent auf 1,07 Milliarden Euro. Der Gewinn je Aktie sprang im Jahresvergleich um knapp 80 Prozent auf 1,51 Euro. Vorstandsvorsitzender Frank Appel erwartet für das Gesamtjahr nun ein bereinigtes EBIT von 1,9 bis 2,1 Milliarden Euro, wobei das florierende DHL Express-Geschäft hierzu erstmals mehr als das Briefgeschäft beitragen soll. Der Nettogewinn dürfte deutlich zulegen. Die Experten der Platow Börse raten deshalb weiterhin zum Einstieg bis zu Kursen von 13,90 Euro. Der Stoppkurs sollte bei zehn Euro gesetzt werden.
Focus Money: Georg Fischer kennt kein Halten
Der schweizerische Industriekonzern Georg Fischer AG hat überraschend schnell die Trendwende geschafft und schreibt nur wieder schwarze Zahlen. Im ersten Halbjahr 2010 stieg der Wert der Auftragseingänge um 35 Prozent. Der Umsatz legte im Jahresvergleich um 20 Prozent zu. Damit erwirtschaftete das größte Automobilzuliefer-Unternehmen des Landes einen Gewinn von 30 Millionen Euro. Neben der Konjunkturerholung ist vor allem ein Sparprogramm für diesen Turnaround verantwortlich. Deshalb glauben die Analysten an einen deutlichen Gewinnsprung, obwohl die Erlöse nur moderat zulegen dürften. Sie gehen davon aus, dass der Ertrag je Anteilschein von 12,70 Euro im laufenden Jahr auf 25,48 Euro im Jahr 2011 steigen wird, was KGVs von 23 beziehungsweise 12 entsprechen würde. Die Experten von Focus Money führen als Kaufgrund auch die Charttechnik an, denn wenn der Widerstand bei 300 Euro überwunden wird, was sehr wahrscheinlich ist, gebe es für die Notierung kein Halten mehr. Sie empfehlen deshalb den Einstieg bis 320 Euro und eine Absicherung bei 258,84 Euro.
Änderungen in den Musterdepots im Börsenspiel von Focus Money:
Eberhard Rohe, Verantwortlicher für das Musterportfolio der DAB Bank im Börsenspiel von Focus Money, möchte seine 300 Anteilscheine von DS Norden ausbuchen. Manuel Hölzle, zuständig für das Musterdepot der GBC AG, hat 1.500 Anteilscheine von Sunways zu 5,49 Euro aufgenommen und dafür seine 350 Aktien von Gerry Weber International mit einem Verlust von 0,4 Prozent zu 24,33 Euro ausgebucht. Nun möchte er seinen Bestand von Titeln der BHB Brauholding um 1.000 Stück zu höchstens 2,60 Euro aufstocken und zusätzlich 2.500 Papiere von Balda neu einbuchen. Dafür sollen die 1.000 Anteilscheine von C.A.T. Oil ausgebucht werden.
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