Werner Sperber
Der Zertifikate + Optionsscheine Trader sieht Apple fallen und hat ein dazu passendes Derivat parat. Der Strategie Report erkennt Chancen für die Aktie der Allianz und stellt ein entsprechendes Derivat vor. CdC Aktiensnapshot widmet sich Wacker Chemie. Der Austria Börsenbrief möchte sich im Glanz von Einhell Germany sonnen. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten des Zertifikate & Optionsscheine Trader sehen die Zeichen bei Apple auf Korrektur stehen, welche sich in den Indikatoren MACD und RSI (Moving Average Convergence/Divergence und Relativer Stärke Indikator) angekündigt hat. Das abzuleitende Kursziel beträgt 320 Dollar. Sollte auch diese Unterstützung keinen Halt bieten, drohen weitere Kursverluste bis zu Notierungen von 300 Dollar, wo derzeit die 200-Tage-Linie verläuft. Stoppkurse bieten sich bei 340 Dollar an. Sehr risikobereite Anleger, welche diese Chance nutzen wollen, sollten das endlos laufende Short-Zertifikat (WKN CG0 R0Y) der Citigroup auf Apple kaufen. Der Schein ist mit einer Basis bei 407,56 Dollar, einer Knock-out-Schwelle bei 392 Dollar und einem Hebel von derzeit 4,7 ausgestattet.

Strategie Report: Die Allianz-Aktie wird zur Rallye starten
Der Aktienkurs der Allianz befindet sich in einem Aufwärtstrendkanal. Nach der Rallye zu Jahresanfang auf Notierungen von 108,85 Euro konsolidiert der Kurs nun. Wenn die Notierung auch auf Wochenschlusskursbasis höher ist als der frühere hartnäckige Widerstand bei 95,76 Euro, ist nach Angaben der Experten des Strategie Reports eine Wiederaufnahme der Rallye bis zu Kursen von 112 Euro möglich. Erst Kurse von weniger als 90 Euro zum Wochenschluss würden die Rallye insgesamt gefährden. In diesem Szenario empfehlen die Experten den Einstieg in das am 22. September fällige Discountzertifikat (WKN CM9 MCM) der Commerzbank auf die Allianz. Die Bank zahlt höchstens 95 Euro zurück, was bei einem Kurs des Zertifikates von 87,16 Euro einer Rendite von 9,3 Prozent entspricht beziehungsweise 19,2 Prozent auf ein Jahr gerechnet.
Änderungen im Musterdepot des Strategie Reports:
Die Verantwortlichen für das Musterportfolio haben ihre 241 Bonus-Zertifikate (WKN AA1 60U) auf EADS, ihre 3.883 Bull-Zertifikate (WKN CM2 K6V) auf Saint Gobain und ihre 4.000 Long-Zertifikate (WKN RCB 6LV) auf Lukoil jeweils mit Gewinn ausgebucht.
CdC Aktiensnapshot: Wacker Chemie profitiert vom Aufschwung
Der Vorstand von Wacker Chemie ist nach Ansicht der Experten von CdC Aktiensnapshot mit seinen Zielen für das laufende Jahr zu vorsichtig. Die Prognosen könnten demnach noch angehoben beziehungsweise übertroffen werden. Insgesamt sollte der bilanziell sehr solide Konzern weiterhin überproportional von der Konjunkturerholung in seinen zyklischen Endmärkten profitieren. Wacker Chemie versorgt insgesamt rund 3.500 Kunden in zirka 100 Ländern mit mehr als 3.500 Produkten. Wacker Chemie verwendet als Ausgangsstoffe dafür vor allem Silizium (Umsatzanteil 80 Prozent) und Ethylen (20 Prozent). Im Jahr 2010 erholten sich die Umsätze aufgrund der steigenden Nachfrage der Halbleiter- und Solarindustrie sowie aufgrund angehobener Preise um 27,7 Prozent auf 4,74 Milliarden Euro. Das EBITDA legte um 96,9 Prozent auf 1,19 Milliarden Euro zu. Das Nettoergebnis verbesserte sich von minus 75 Millionen auf plus 497 Millionen Euro beziehungsweise 9,88 Euro je Aktie. Das Management erwartet für das laufende Jahr Erlöse von mehr als fünf Milliarden Euro. Wegen der höheren Rohstoffpreise und den Kosten für den Produktionsstart für Polysilizium am Standort Nünchritz soll das EBITDA stabil bleiben.
Der Austria Börsenbrief: Einhell glänzt und ist klar unterbewertet
Einhell Germany hat nach Ansicht der Experten des Austria Börsenbriefes überaus positive vorläufige Zahlen für das vergangene Jahr vorgestellt. Allerdings ist das aufgrund des drohenden Super-GAUs in Japan an den Börsen kaum beachtet worden. Der Umsatz stieg um 15,7 Prozent auf mehr als 365 Millionen Euro und der Gewinn um 50 Prozent auf 16,8 Millionen Euro beziehungsweise 4,30 Euro je Aktie, was einem KGV von 9 entspricht. Der Vorstand prognostiziert für das laufende Jahr einen Erlöszuwachs von fünf bis zehn Prozent, wobei die Gewinnspannen gleich bleiben dürften. Da das Unternehmen mit den Zahlen glänzt und die Vorzugsaktien unterbewertet scheint, sollten Anleger die Anteilscheine weiter kaufen.
Änderungen in einem Musterdepot des Austria Börsenbriefes:
Im international ausgelegten Musterportfolio sind die 15 Anteilscheine Espa Stock Istanbul mit einem Gewinn von 90 Prozent zu 355,12 Euro ausgestoppt worden und die 250 Vorzugsaktien von RWE mit einem Verlust von 21 Prozent zu 40,75 Euro. Die Verantwortlichen für das Musterportfolio haben ihren Bestand von 850 Aktien von Westag & Getalit um weitere 450 Titel zu 18,90 Euro aufgestockt. Der Misch-Einstandskurs für die nun 1.300 Papiere beträgt 17,49 Euro. Nun wollen die Verantwortlichen noch ihren Bestand von 400 Vorzugsaktien von Einhell Germany um 200 Aktien zu höchstens 35,10 Euro aufstocken.
Änderung im Musterdepot des Chart Trader.
Die Verantwortlichen für das Musterportfolio haben 310 Long-Zertifikate (WKN A1E K0Q) auf das Währungspaar Euro/Australischer Dollar zu 47,41 Euro aufgenommen und bei 45,80 Euro abgesichert.
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