Werner Sperber
Der Effecten-Spiegel erkennt eine günstige Einstiegsgelegenheit in den Musterdepotwert Aixtron. Der Strategie-Report bevorzugt ein Derivat für ein Engagement bei E.on. Die Börse am Sonntag stellt den aussichtsreichen Nebenwert Nexus vor. Die Euro am Sonntag gibt sich sehr solide mit einem Derivat auf den Cash-Konzern-Index Solactive Debt/Equity-Ratio. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten des Effecten-Spiegels verweisen auf die vollen Auftragsbücher des Anlagenbau-Konzerns Aixtron sowie das Kurs-Gewinn-Verhältnis von 7,5 für das laufende Jahr. Damit zähle die Aktie des in einem schwankungsanfälligen Geschäftsfeld tätigen Unternehmens zu den attraktivsten Titeln aus dem TecDAX. Zudem zitieren sie die Analysten von Goldman Sachs sowie Hauck & Aufhäuser, welche die Anteilscheine zum Kauf empfehlen. Das Kursziel von Hauck & Aufhäuser beträgt 24 Euro. Insgesamt erkennen die Experten bei ihrem Musterdepotwert derzeit eine günstige Einstiegsgelegenheit.
Änderungen in den Musterdepots des Effecten-Spiegels:
Die Verantwortlichen für das international aufgestellte Musterdepot möchten ihrem Bestand von 400 Aktien der Sharp Corp. 400 weitere Titel hinzufügen. Die Verantwortlichen für das deutsche Musterportfolio möchten ihren Bestand von derzeit 100 Anteilscheinen von E.on verdoppeln.

Der Strategie-Report: Vorsichtig bei E.on einsteigen
Der Aktienkurs von E.on sinkt seit dem Jahr 2008 und Notierungen von etwa 51 Euro. Derzeit stabilisiert sich die Notierung bei der langfristig relevanten Unterstützungszone bei 13,35 Euro. Die Experten des Strategie-Reports erklären, dass von einer Bodenbildung bisher noch nicht zwingend auszugehen ist, auch wenn diese auf dem aktuellen Niveau möglich wird. Sollte der Kurs auf weniger als 13,35 Euro abrutschen, drohen weitere Abgaben bis zum Tief aus dem Jahr 2003 bei 11,02 Euro. Wenn sich der Gesamtmarkt jedoch stabilisiert, dürfte sich die Aktie bis zu Notierungen um 17,77 Euro erholen. Bei Kursen von weniger als 17,77 Euro bleibt das Chartbild mittelfristig aber bärisch und die Abwärtsbewegung intakt. Vor diesem Hintergrund sollten Anleger das am 22. Juni 2012 fällige Discount-Zertifikat (WKN VT2 GYZ) der Bank Vontobel auf E.on kaufen. Die Bank zahlt maximal zwölf Euro zurück, was einer Rendite von 9,7 Prozent entspricht beziehungsweise 12,2 Prozent auf ein Jahr gerechnet.
Die Börse am Sonntag: Nexus arbeitet in einer aussichtsreichen Nische
Nexus bietet innovative Softwarelösungen für medizinisch-klinische Informationssysteme an und konzentriert sich damit auf einen äußerst aussichtsreichen Bereich des IT-Marktes. Der Konzern hat sich in einer aussichtsreichen Nische positioniert und arbeitet dort sehr erfolgreich. Das belegt der profitable Wachstumskurs der vergangenen Jahre, der sich auch im ersten Halbjahr 2011 fortgesetzt hat. Die Experten der Börse am Sonntag halten auch die weiteren Aussichten nach wie vor für bestens. Deshalb sollten langfristig orientierte Anleger mit einem Stoppkurs bei 5,90 Euro einsteigen.
Die Euro am Sonntag: Bargeld lacht in harten Zeiten
Unternehmen mit einer schwachen Finanzausstattung könnten demnächst Schwierigkeiten bekommen, sich Geld zu beschaffen, denn die Banken beginnen erneut sich zu misstrauen. Sie leihen sich untereinander weniger Geld und haben weniger Geld, dass sie als Kredite ausgeben können. Die Experten der Euro am Sonntag erklären: Viel Eigenkapital bedeutet gerade in Krisenzeiten viel Sicherheit. Die finanzstarken Konzerne haben die Möglichkeit finanzschwachen Konkurrenten Marktanteile abzunehmen oder sie als insolvente Wettbewerber zu übernehmen. Die Aktienkurse der zehn im Solactive-Performance-Index Debt/Equity-Ratio geführten Unternehmen entwickelten sich seit dem Jahr 2005 um 40 Prozent besser als der Index MSCI World. Anleger sollten deshalb das endlos laufende Zertifikat (WKN EFG 0BJ) von EFG Financial Products auf den Performance-Index Solactive Debt/Equity-Ratio kaufen.
Änderungen in den Musterdepots der Euro am Sonntag:
Im offensiv ausgerichteten Musterportfolio sind die 720 Anteilscheine von Qualcomm, die 1.470 Aktien von Burberry sowie die 510 Titel von Adidas jeweils mit Verlust ausgestoppt worden. Jens Castner, zuständig für das defensiv orientierte Musterdepot, hat seine 150 Anteilscheine der Beteiligungsgesellschaft Berkshire Hathaway mit einem Minus von 22 Prozent zu 47,50 Euro ausgebucht. Dafür hat er 1.200 Papiere der KWG Kommunale Wohnen AG zu 5,05 Euro eingebucht.
Änderung in einem Musterdepot des Anlegerbriefes performaxx:
Im kurzfristig ausgerichteten Musterportfolio sind die 200 Anteilscheine der Amadeus Fire AG mit einem Verlust von 15 Prozent zu 24,65 Euro ausgestoppt worden.
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