Bene und Morphosys im Blick der Anleger; Börsenwelt Presseschau II
Der Austria Börsenbrief setzt auf den Sitzhersteller Bene. Die Euro am Sonntag erfreut sich am Kursfeuerwerk der Aktie von Morphosys. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots.
Börsenwelt Presseschau: Die Experten des Austria Börsenbriefes verweisen auf die Fortschritte von Bene im operativen Geschäft. Der Konzern stellt Büromöbel her und setzte in den ersten sechs Monaten des Ende Januar ablaufenden Geschäftsjahres 2012/13 rund 101 Millionen Euro um. Das sind 14 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Das operative Ergebnis verbesserte sich deutlich auf nur mehr minus 1,1 Millionen Euro. Das Management erwartet für das gesamte Fiskaljahr ein leicht positives Ergebnis. Auch im Chartbild deutet sich eine Trendwende an. Risikobereite Anleger sollten deshalb mit einem Stoppkurs bei 1,05 Euro einsteigen.

Die Euro am Sonntag: Studie zündet das Kursfeuerwerk
MOR 103 ist sicher und wirksam. Nach dieser Meldung legte der Aktienkurs von Morphosys deutlich zu. Das Präparat hat in einer Studie an Patienten mit rheumatoider Arthritis die Sicherheit und Wirksamkeit belegt. Den Experten der Euro am Sonntag zufolge erleichtert das dem Biotechnologieunternehmen die Suche nach einem finanzstarken Partner, der die teuere und langwierige Entwicklung des wichtigsten, neuen Medikamenten-Kandidaten von Morphosys in Studien der Phase IIb und III (mit) bezahlt. Nach dieser Meldung könnten weitere institutionelle US-Investoren einsteigen, weshalb die Aktie kaufenswert bleibt. Das Kursziel beträgt 30 Euro und der Stoppkurs sollte bei 17,50 Euro gesetzt werden.
Änderungen in Musterdepots der Euro am Sonntag:
Joachim Spiering, Verantwortlicher für das offensiv ausgerichtete Musterportfolio, hat seine 188 Anteile von Delticom wohl mit Gewinn und seine 1.310 Aktien von DIC Asset wohl mit Verlust ausgebucht und durch 2.380 Titel von SAF-Holland zu 5,32 Euro und 63 Anteile des börsennotierten Fonds (ETF; WKN A0M MBG) auf den Index RBS Market Access NYSE Acra Gold BUGS zu 163 Euro ersetzt. Nun möchte er seine 1.280 Papiere der m-u-t AG Messgeräte für Medizin- und Umwelttechnik wohl mit Gewinn ausbuchen und durch 500 Anteile von Morphosys ersetzen.
Sven Parplies, Betreuter des Momentum-Musterdepots, hat nach den rein mathematischen Vorgaben auf Basis der "Relativen Stärke nach Levy (RSL)" seine 1.510 Anteile von Gagfah und seine 340 Aktien von Expedia wohl mit Gewinn sowie die 99 Titel von Industria de Diseño Textil Inditex und die 450 Papiere von Koninklijke Philips Electronics wohl mit Verlust ausgebucht. Dafür hat er 450 Papiere von KUKA zu 22,11 Euro eingebucht, 580 Anteile der Aareal Bank zu 17,21 Euro, 2.620 Aktien der Unicredit zu 3,81 Euro, 100 Titel von Randgold Resources (allerdings nicht diejenigen mit der WKN 725 199, wie vorige Woche angegeben, sondern diejenigen mit der Wertpapierkennnummer A0B 5ZS) zu 91,78 Euro, 240 Papiere der BNP Paribas zu 40,04 Euro, 1.455 Anteile der ING Groep zu 6,87 Euro und 1.500 Aktien der Banco Bilbao Vizcaya Argentaria zu 6,65 Euro. Nun möchte er die Titel der Aareal Bank, von Unicredit und der Banco Bilbao wieder ausbuchen und durch Papiere von Inditex, Gilead Sciences und Expedia eretzen.
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