Thorsten Küfner
Der Goldpreis steigt und steigt. Leider stehen immer noch zahlreiche Anleger an der Seitenlinie und hoffen auf eine Korrektur. Dabei gibt es zahlreiche Aktien von Goldproduzenten, die immer noch günstig bewertet sind.
Um von einem weiter steigenden Goldpreis zu profitieren, sollten Anleger vor allem auf Aktien der Produzenten des begehrten Edelmetalls setzen. Wie der Gold-Guru Rob McEwan im Gespräch mit dem AKTIONÄR (in der Titelstory der aktuellen Ausgabe 47/10 (hier als ePaper erhältlich) vorschlägt, ist es ratsam, sein Depot mit einigen großen, etablierten Goldproduzenten zu bestücken und nicht allein auf Explorer oder kleine, Juniorproduzenten zu setzen.
Zu den wichtigsten Förderern zählen nach wie vor Barrick Gold, Newmont Mining oder Goldcorp. Die Platzhirsche glänzen nicht nur mit soliden Produktionszuwächsen und relativ niedrigen Förderkosten, sondern derzeit vor allem mit historisch günstigen Bewertungen. Dies bietet Anlegern angesichts der Rekordjagd des Goldpreises eine hervorragende Einstiegsgelegenheit. So sind die Aktien von Branchenprimus Barrick Gold und Kronprinz Newmont Mining lediglich jeweils mit dem 14-fachen des für 2011 erwarteten Gewinns bewertet - für Goldproduzenten sehr moderate Bewertungen. Das 2011er-KGV von Goldcorp liegt bei 26, wodurch angesichts konstant hoher Wachstumsraten ebenfalls Luft nach oben vorhanden ist.
Eldorado, Zhaojin und Osisko: Die Highflyer
Würze für jedes Depot sind aber natürlich vor allem kleinere Goldproduzenten. Läuft bei der Erschließung neuer Förderstätten alles glatt, können Investoren ihr Kapital hier durchaus vervielfachen. So können sich die Anteilseigner von Zhaojin seit Monaten über stetig steigende Notierungen des chinesischen Goldproduzenten freuen.
Ebenfalls in China aktiv ist Eldorado Gold. Auch diese Aktie legte zuletzt stetig zu. Neben höheren Goldpreisen sorgte vor allem die starke operative Entwicklung für Aufwind. So kletterte der Nettogewinn im dritten Quartal um rund 60 Prozent auf 48,8 Millionen Dollar. Eldorado zeigte sich zudem zuversichtlich, das Produktionsziel von 625.000 Unzen zu erreichen. Die Cash-Betriebskosten sollen dabei mit 375 Dollar je Unze weiterhin auf einem niedrigen Niveau verharren.
Auch der Aktienkurs von Osisko Mining hat sich dank einer glänzenden operativen Geschäftsentwicklung seit der Empfehlung des AKTIONÄRs knapp verdoppelt. Zuletzt legten die Kanadier erneut sehr starke Quartalszahlen vor, die dem zuletzt stagnierenden Kurs weiteren Rückenwind verleihen sollten.

Mehr Glanz für Ihr Depot
Welche weiteren Goldaktien das Potenzial zum Highflyer haben und in welche Unternehmen Rob McEwan, der es durch seine cleveren Investments zum Milliardär gebracht hat, eingestiegen ist, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe 47/10 des AKTIONÄRs. Hier als ePaper erhältlich.