Bank of Ireland mit Hoffnungsschimmer
Die Bank of Ireland hat heute ihre Zahlen für das abgelaufene Jahr vorgelegt. Erfreulich dabei: Das Kreditinstitut konnte den Verlust im Vergleich zum Jahr 2010 deutlich verringern. Lohnt sich bei der Aktie nun der Einstieg?
Die Bank of Ireland hat im vergangenen Jahr einen Verlust von 190 Millionen Euro verbucht. Damit schnitt das größte Kreditinstitut des Inselstaates wesentlich besser ab als 2010, als noch ein Fehlbetrag von 950 Millionen Euro ausgewiesen werden musste. Der operative Gewinn sank um 60 Prozent auf 411 Millionen Euro. Der Konzern profitierte vor allem vom Rückkauf von eigenen Anleihen, die weit unter dem Ausgabekurs notierten. Dadurch erzielte die Bank of Ireland einen Gewinn in Milliardenhöhe. Ebenfalls positiv: Die Kundeeinlagen stiegen 2011 um insgesamt acht Milliarden Euro. Davon entfielen sechs Milliarden Euro auf das Großbritannien-Geschäft.
Besserung für 2012 erwartet
Unternehmenschef Richie Boucher sprach von weiteren Herausforderungen, die vor der Bank liegen. Er geht davon aus, dass auch 2012 die Abschreibungen auf Kredite hoch bleiben dürften. Allerdings geht er davon aus, dass sich die Lage noch im laufenden Jahr bessern werde. Viel hänge dabei natürlich von der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung Irlands ab (mehr zu diesem Thema lesen Sie hier).

Heiße Wette
Ein Engagement bei der Aktie der Bank of Ireland ist vor allem eine Wette darauf, dass sich die irische Volkswirtschaft weiter erholt. Gelingt dies dem „keltischen Tiger", dürfte der Kurs deutlich anziehen. Auf ein derartiges Szenario sollten derzeit ausnahmslos sehr mutige Anleger setzen und die Position sollte entsprechend klein gehalten werden. Ein Stopp bei 0,10 Euro sichert ab.
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