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Anheuser-Busch Inbev spart eine Milliarde Dollar

Steffen Eidam

Der weltgrößte Braukonzern Anheuser-Busch Inbev hat vor Jahresfrist für das laufende Geschäftsjahr ein Sparziel von einer Milliarde Dollar ausgesprochen. Nach Ablauf von neun Monaten sieht sich der Konzern auf einem guten Weg, dieses ambitionierte Ziel zu erreichen.

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Die Nummer 1 unter den Brauereien, Anheuser-Busch Inbev, hat solide Zahlen für das dritte Quartal vorgelegt. Zwar lag der Umsatz leicht unter den Erwartungen der Analysten, der operative Gewinn hat hingegen nicht enttäuscht.

Eine Milliarde Dollar weniger Kosten

Die erfreuliche Entwicklung im Hinblick auf das Sparprogramm dürfte am Markt gut ankommen. Der belgisch-amerikanische Megakonzern Anheuser-Busch Inbev wird im laufenden Jahr sein Sparziel von einer Milliarde Dollar höchstwahrscheinlich erreichen. Dies teilte der Konzern im Rahmen der Präsentation der Drittquartalszahlen mit. Mit einem Umsatzrückgang von 0,4 Prozent auf 9,76 Milliarden Dollar lag der Konzern leicht unter den Analystenprognosen. Durch Preiserhöhungen konnte der Rückgang beim Volumen in Höhe von rund drei Prozent teilweise aufgefangen werden. Der operative Gewinn (EBITDA) verbesserte sich insbesondere dank des erfolgreichen Sparprogramms auf vergleichbarer Basis um zwölf Prozent auf 3,55 Milliarden Dollar.


Starker Trend


Bei AB Inbev sticht vor allem das erfolgreiche Kostensenkungsprogramm heraus. Durch die 52 Milliarden Dollar schwere Übernahme des US-Brauers Anheuser Busch (Budweiser) lastet ein enormer Schuldenberg auf dem Konzern. Nach dem steilen Kursanstieg (rund 200 Prozent) seit dem Tief im November 2008 hat die Aktie zuletzt eine kleine Verschnaufpause eingelegt. Mittel- bis langfristig orientierte Anleger nutzen den Rücksetzer zum Einstieg.

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