Andreas Deutsch
Nach einer fulminanten Rallye musste der DAX jüngst Federn lassen und notiert weiterhin unter der magischen Marke von 5.000 Punkten. Die wichtigste Frage, die sich die Anleger derzeit stellen: Welche Aktien soll ich jetzt kaufen? DER AKTIONÄR hat renommierte Börsenexperten gebeten, diese Frage zu beantworten.
Nach einer fulminanten Rallye musste der DAX jüngst Federn lassen und notiert weiterhin unter der magischen Marke von 5.000 Punkten. Die wichtigste Frage, die sich die Anleger derzeit stellen: Welche Aktien soll ich jetzt kaufen? DER AKTIONÄR hat renommierte Börsenexperten gebeten, diese Frage zu beantworten.
Hendrik Lebers Idol heißt Warren Buffett und seine Lieblingsaktie ist Buffetts Holding Berkshire Hathaway. „Mit der Aktie konnte man in den vergangenen Jahren eine durchschnittliche Rendite von rund 20 Prozent erzielen“, sagt Leber, dessen Fonds Acatis Aktien Global Fonds seit Auflage vor zwölf Jahren 180 Prozent zugelegt hat.
Berkshire Hathaway verfügt laut Leber über ein erstklassiges Management, sei gut finanziert und günstig bewertet. „Was mir bei dem Unternehmen noch sehr gut gefällt, ist das sehr breit diversifizierte Beteiligungsportfolio“, so Leber weiter. Berkshire Hathaway investiert zum Beispiel in Traditionsunternehmen wie Coca-Cola, in viel versprechende nicht-börsennotierte Unternehmen so wie in Versicherungsgesellschaften.
Trading-Profi und Nebenwerte-Experte Sascha Gebhard vom Nebenwerte Investor empfiehlt die Stammaktie von KSB. „Der Pumpenhersteller bietet eine langfristige Wachstumsstory in den Boombereichen Energie- und Wasserversorgung sowie Rohstoffe“, sagt Gebhard. „Die Gesellschaft verfügt über eine starke Marktstellung in Asien. Das 2009er-KGV liegt deutlich unter 10, selbst bei einem Gewinneinbruch von 50 Prozent.“

Außerdem imponiert Gebhard Analytik Jena. „Das Unternehmen wächst sehr schnell“, sagt der Experte. „Das 2009er-KGV beträgt lediglich zehn. Damit ist der Konzern im Branchenvergleich zu günstig bewertet.“
Analytik Jena profitiert laut Gebhard nicht zuletzt von den getätigten Akquisitionen. „Ich bin sicher, dass die Gesellschaft weiter wachsen wird. Analytik Jena ist in einem wenig zyklischen Geschäft aktiv. Große Abnehmer sind auch staatliche Stellen, die verstärkt antizyklisch investieren.“

