Andreas Deutsch
Jim Rogers kauft sie, Dr. Jens Ehrhardt ebenso und auch die Experten von Pioneer investieren in Agrarrohstoffe. Aus gutem Grund: „Eine stabile Nachfrage und ein weiterhin knappes Angebot sorgen im Agrarsektor für dauerhaft steigende Preise“, so die Fondsgesellschaft Pioneer. DER AKTIONÄR stellt Ihnen aussichtsreiche Investments vor.
Jim Rogers kauft sie, Dr. Jens Ehrhardt ebenso und auch die Experten von Pioneer investieren in Agrarrohstoffe. Aus gutem Grund: „Eine stabile Nachfrage und ein weiterhin knappes Angebot sorgen im Agrarsektor für dauerhaft steigende Preise“, so die Fondsgesellschaft Pioneer. DER AKTIONÄR stellt Ihnen aussichtsreiche Investments vor.
Der Trend steigender Preise für Agrarrohstoffe und landwirtschaftliche Erzeugnisse dürfte während der kommenden sechs bis 18 Monate anhalten, sagt Peter Königbauer, Rohstoff-Experte bei Pioneer. Zudem seien die Lagerbestände niedrig.
Die Nachfrage nach Rohstoffen für die landwirtschaftliche Produktion wie Kali, Phosphat oder Stickstoff sollte sich auch auf längere Sicht unflexibel zeigen: Diese Rohstoffe lassen sich nicht ohne weiteres durch andere Mittel ersetzen und ihr Angebot dürfte 2009 nicht wesentlich steigen, so Königbauer weiter. Das bietet Kurspotenzial für die entsprechenden Anbieter in diesem Sektor. Die Entwicklung effizienterer Einsatzmethoden oder die Erschließung alternativer Energiequellen im Bereich der Düngemittelproduktion dürfte die Profitabilität der Unternehmen laut dem Experten in Zukunft fördern.
Bei einzelnen landwirtschaftlichen Produkten sorge die Entwicklung in unterschiedlichen Weltregionen für zusätzliche Preisimpulse. Indien beispielsweise dürfte bis Jahresende zu einem Nettoimporteur von Zucker werden, und die gleichzeitig sinkende europäische Zuckerproduktion könne nicht vollständig von Brasilien aufgefangen werden. Gleich zwei Faktoren beeinflussen bei Mais und Soja die Preisbildung: Zum einen könnte anhaltende Trockenheit in den Hauptanbaugebieten das Wachstum beeinträchtigen und für zu kleine Körner sorgen. Zum anderen wirke sich der Streit zwischen argentinischen Farmern und der Regierung um Exportkontrollen treibend auf den Preis beider Rohstoffe aus, da Argentinien mittlerweile der zweitgrößte Mais- und der drittgrößte Soja-Exporteur der Welt ist.
Hier kann man investieren
Agrarrohstoffe sind ein Megaanlagetrend, der sowohl Tradern als auch langfristig orientierten Anlegern gute Chancen bietet. Für Zertifikatefans bietet sich derzeit das Bonuszertifikat auf Mais von Goldman Sachs (WKKN: GS4 AGR) an, das DER AKTIONÄR in Ausgabe 27/09 empfohlen hat. Das Kursziel beträgt 130 Euro, der Stopp sollte bei 75 Euro platziert werden. Darüber hinaus gibt es eine Menge hochinteressanter Fonds, zum Beispiel den Pioneer Funds Commodity Alpha (WKN: A0N B5Z) und der DWS Global Agribusiness (WKN: DWS 0BU). Näheres zum Letzterem lesen Sie in der Ausgabe 25/09.