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A-Power: Enttäuschende Zahlen, Ausblick angehoben

Alfred Maydorn

Der chinesische Anbieter von Windturbinen und dezentralen Netzwerken hat im ersten Quartal bei Umsatz und Gewinn die Erwartungen der Analysten verfehlt. Der Ausblick für das gesamte Geschäftsjahr wurde allerdings leicht angehoben. Die Aktie ist trotzdem unter Druck.

Der chinesische Anbieter von Windturbinen und dezentralen Netzwerken hat im ersten Quartal bei Umsatz und Gewinn die Erwartungen der Analysten verfehlt. Der Ausblick für das gesamte Geschäftsjahr wurde allerdings leicht angehoben. Die Aktie ist trotzdem unter Druck.

Zur Eröffnung an der Hauptbörse in New York gibt A-Power um acht Prozent auf 12,05 Dollar nach. Anleger zeigten sich enttäuscht über die gerade vorgelegten Zahlen des ersten Quartals. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr leicht von 31,2 auf 32,2 Millionen Dollar, lag allerdings weit unter den Erwartungen von 51,7 Millionen Dollar. Der Nettogewinn reduzierte sich von 2,9 auf 1,5 Millionen Dollar oder 0,04 Dollar pro Aktie – erwartet wurden hier 0,12 Dollar je Anteilschein.

Schlechtes Wetter, neue Partner
„Das erste Quartal ist für uns aufgrund der schlechten Wetterbedingungen im Nordosten Chinas traditionell schwach“, teilte Firmenchef Jinxiang Lu mit. Sehr erfreut sei er aber über neue strategische Partnerschaften, unter anderem mit GE Drivetrain Technoloiges, einer Tochter von General Electric, und über die vielen neuen Aufträge im Unternehmensbereich der dezentralen Netzwerke. Mit dezentralen Netzwerken lässt sich elektrische Energie direkt vor Ort erzeugen und auf kurzem Weg zum Verbraucher bringen. Besonders interessant und effizient sind dezentrale Netzwerke in Verbindung mit erneuerbaren Energien, also Wind, Solar oder Biomasse.

Prognose angehoben
Die gute Auftragslage hat das Unternehmen dazu veranlasst, seine Prognose für das Gesamtjahr anzuheben. Die Umsatzprognose wurde von 290 auf 320 Millionen Dollar angehoben. Beim Gewinn rechnet man nun mit 32 Millionen nach zuvor 29 Millionen. Pro Aktie entspricht die neue Gewinnprognose 0,99 Dollar. Analysten hatten bisher durchschnittlich nur mit 0,92 Dollar gerechnet.

Korrektur läuft
Bereits seit einigen Tagen befindet sich die Aktie in einer Korrekturbewegung, die nach der erfolgten Vervielfachung nicht ungewöhnlich ist. Wichtiger als das schlechte Ergebnis sollte der angehobene Ausblick sein. Auf Basis der Schätzungen für 2010 ist die Aktie mit einem KGV von 9 recht attraktiv bewertet. Insofern können Kurse um 12 Dollar oder umgerechnet 8,70 Euro durchaus zum Einstieg genutzt werden.

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