Warren Buffett mit Fehlkauf
Warren Buffett hat das bislang größte Aktienpaket von General Motors gekauft. Sein guter Riecher hat bei diesem Deal etwas versagt. Kurz nach seinem Einstieg krachte das Papier fast 20 Prozent nach unten. Das Vertrauen in Buffett sollten Anleger dennoch nicht verlieren.
Der US-Milliardär Warren Buffett ist im großen Stil bei General Motors eingestiegen. Anfang Februar kaufte er zu einem Durchschnittspreis von 24,35 Dollar rund 8,5 Millionen Aktien, kurz danach legte er mit weiteren 1,53 Millionen Aktien nach - Durchschnittpreis 25,46 Dollar. Aktuell notiert das GM-Papier rund 20 Prozent tiefer bei 20,31 Dollar.
Keine Panik
Buffett, der im August 82 Jahre alt wird, wird trotz dieses kleinen Fehlgriffs eine Investorenlegende bleiben. Für Buffett ist der kurzfristige Erfolg ohnehin nicht ausschlaggebend. Der Chef der Holding Berkshire Hathaway wird wegen seines schon sprichwörtlichen siebten Sinns für Geldanlagen auch "das Orakel von Omaha" genannt. Mit einem geschätzten privaten Vermögen von 44 Milliarden Dollar ist Buffett der drittreichste Mensch der Welt. Seine Fans in aller Welt schätzen aber vor allem, dass der erfolgreiche Investor bodenständig geblieben ist.

Buffett weiterhin vertrauen
Die A-Aktie Berkshire notiert aktuell bei rund 125.000 Dollar. Die B-Aktie kostet rund 83,50 Dollar. Anleger sollten sich von dem scheinbar „unglücklichen GM-Einstieg" nicht verunsichern lassen. Im Gegenteil: Es ist weiterhin ein günstiger Zeitpunkt, Berkshire zu kaufen. Dass Warren Buffett seinen Riecher für die richtige Geldanlage nicht verloren hat, haben Anleger bei der diesjährigen Hauptversammlung erfahren. 3,25 Milliarden Dollar Gewinn hat Buffett im ersten Quartal erzielt - ein Wachstum von 115 Prozent. Der Umsatz belief sich auf mehr als 38 Milliarden Dollar. Ein Anstieg um 13 Prozent.
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