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US-Börsen schließen freundlich - Technologiewerte gesucht

Moderate Inflationsdaten haben an Wall Street am Mittwoch erneut die Zinsängste der Investoren gedämpft und für steigende Indizes gesorgt. Die Kernrate der Konsumentenpreise verbuchte mit 0,2 Prozent den geringsten Anstieg seit Februar. Unterstützung erhielten die US-Märkte von fallenden Ölpreisen. Im Handelsverlauf fiel der Ölpreis unter die 73-Dollar-Marke. Intel und IBM standen auf der Gewinnerseite.

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Moderate Inflationsdaten haben an Wall Street am Mittwoch erneut die Zinsängste der Investoren gedämpft und für steigende Indizes gesorgt. Die Kernrate der Konsumentenpreise verbuchte mit 0,2 Prozent den geringsten Anstieg seit Februar. Unterstützung erhielten die US-Märkte von fallenden Ölpreisen. Im Handelsverlauf fiel der Ölpreis unter die 73-Dollar-Marke. Intel und IBM standen auf der Gewinnerseite.

Die Verbraucherpreise waren mit einem Plus von 0,4 Prozent im Juli zwar erwartungsgemäß gestiegen, doch die viel beachtete Kernrate blieb mit 0,2 Prozent unter den Prognosen von 0,3 Prozent zurück. Zusammen mit den Erzeugerpreisen des Vortages habe sich das Bild einer nur moderaten Preissteigerung verfestigt, sagten Marktteilnehmer. Allerdings warnten Volkswirte vor einer Überschätzung der Preisdaten, denn diese lieferten lediglich einen zeitlich begrenzten Einblick. Schwächesignale kamen aus der Baubranche. Die Baugenehmigungen brachen im Juli um 6,5 Prozent ein. "Vor einigen Monaten sah es ganz nach einer weichen Landung für den Immobilienmarkt aus. Aber mit den schwächeren Daten in den vergangenen Wochen ist das nicht mehr ganz so sicher", sagte Patrick Newport, Ökonom von Global Insight, gegenüber der Finacial Times Deutschland.

Marktdaten

Der Dow Jones stieg zum Handelsschluss um 0,9 Prozent auf 11.327 Punkte und markierte damit ein 3-Monats-Hoch. Der breiter gefasste S&P-500 zog um 0,8 Prozent auf 1.295 Zähler an. Der Nasdaq-Index verbuchte ein Plus von 1,6 Prozent auf 2.150 Punkte.

Einzelwerte

Technologiewerte standen am Mittwoch ganz oben auf der Kaufliste von Anlegern. Im Dow stiegen Intel um 2,6 Prozent auf 18,61 Dollar. IBM kletterten ebenfalls um 2,6 Prozent und gingen mit 79,09 Dollar aus dem Handel. Das Investmenthaus SG Cowen hatte Intel mit einer "Outperform-Einstufung" versehen. Hewlett-Packard verteuerten sich um 1,3 Prozent auf 34,43 Dollar.

Applied Materials gewannen lediglich 0,1 Prozent auf 15,71 Dollar, obwohl das Unternehmen mit seinen Zahlen für das dritte Quartal des laufenden Geschäftsjahres die Prognosen der Analysten übertroffen hatte. Statt der erwarteten 0,30 Dollar je Aktie erzielte Applied Materials vor Sonderposten einen Gewinn von 0,35 Dollar.

Gewinner im Nasdaq-100-Index waren Papiere von Xilinx. Die Aktien gewannen 10 Prozent auf 22,71 Dollar. Das Unternehmen hatte mitgeteilt, bei seinen internen Untersuchungen über die Zuteilung und Verbuchung von Aktienoptionen auf keine betrügerischen Machenschaften gestoßen zu sein.

Neben Technologiewerten waren Investitionsgüter gesucht. General Electric gewannen 1,5 Prozent auf 33,71 Dollar und United Technologies stiegen um 1,9 Prozent auf 62,17 Dollar.

Unter Druck standen hingegen Energiewerte und Versorger. Parallel zum gesunkenen Ölpreis verloren Exxon 1,1 Prozent auf 67,57 Dollar. BP gaben um 1,9 Prozent auf 68,53 Dollar nach. Der britische Ölkonzern hatte erneut Probleme mit einer Pipeline in Alaska gemeldet. BP muss nur wenige Tage nach der Schließung des größten Ölfelds der USA in einem weiteren Fördergebiet die Arbeit einstellen.

Tokio

Etwas leichte präsentierte sich die Börse in Tokio am Donnerstag. Nach guten Vorgaben der Wall Street vom Vortag stieg der Nikkei zunächst über die Marke von 16,100 Zählern, doch dann setzten Gewinnmitnahmen ein. So verlor der Nikkei-225 zum Schluss rund 50 auf 16.020 Punkte. Händler berichteten von immer wieder einsetzenden Gewinnmitnahmen. Gefragt waren exportsensitive Aktien und Papiere von Maklerunternehmen.

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