Andreas Deutsch
Christian Zimmermann, Fondsmanager des Pioneer Funds Global Ecology, setzt auf Smart Grid. "Der Markt ist noch jung", sagt der Stratege. "Wer sich jetzt gut aufstellt, hat beste Aussichten, zukünftig in der ersten Reihe zu spielen." DER AKTIONÄR hat bereits vor Monaten auf das enorme Potenzial dieser Technologie hingewiesen.
"Technologie-Anbieter für intelligente Energienetze verfügen über hervorragende Perspektiven", sagt Zimmermann. "Die effizientere Nutzung bestehender sowie der Aufbau neuer intelligenter Stromnetze entwickelt sich in den kommenden Jahren weltweit zu einem stark wachsenden Markt." Mit Hilfe neuer intelligenter Stromnetze, sogenannter Smart Grids, kann die Effizienz in der Stromversorgung erhöht werden, weil diese Systeme Ungleichgewichte zwischen Elektrizitätsnachfrage und eingespeister erneuerbarer Energien besser ausgleichen.
Zimmermann kauft Itron
"Unternehmen wie der US-amerikanische Anbieter Itron, die sich auf solche Smart-Grid-Lösungen spezialisiert haben, sind attraktiv", erklärt Zimmermann, der das Unternehmen kürzlich in sein Portfolio genommen hat. Itron sammelt und wertet Verbrauchsdaten aus, die Ergebnisse dienen den Versorgern als Grundlage für intelligentes Stromnetzmanagement.
"Der Markt ist noch jung. Wer sich jetzt gut aufstellt, hat beste Aussichten, zukünftig in der ersten Reihe zu spielen". Welches Potenzial der Markt für neue Energienetze habe, zeige das Beispiel der Nordsee-Anrainerstaaten. "Die Länder haben erklärt, in den kommenden Jahren für rund 30 Milliarden Euro ein entsprechendes effizientes Stromnetz zu schaffen", so der Investmentexperte.

Frühzeitig dabei dank dem AKTIONÄR
DER AKTIONÄR hat die Aktie von Itron bereits im Mai 2009 empfohlen. Seitdem liegt der Titel mit 34 Prozent im Plus. DER AKTIONÄR erhöht das Kursziel von 56 auf 65 Euro. Der Stoppkurs sollte auf 41 Euro angehoben werden.