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McAfee: Mit Verlust-Virus infiziert

Martin Weiß

Die Aktie des zweitgrößten Herstellers von Antiviren-Software, McAfee, ist am Freitag im US-Handel um 4,3 Prozent in die Tiefe gerauscht. Zuvor hatte der Konzern Quartalszahlen gemeldet, die nicht alle Analysten überzeugten.

Der amerikanische Softwareentwickler hat im dritten Quartal einen Umsatzanstieg von 18 Prozent auf 485 Millionen Euro und einen Gewinn von 0,62 Dollar gemeldet. Während der Profit die Erwartungen der Anlaysten leicht übertraf, fielen die Umsätze etwas schwächer als erwartet aus.

Gut positioniert

Die Aktie brach am Freitag in einem ingesamt schwachen US-Handel um 4,3 Prozent im Wert ein, nachdem sie im frühen Geschäft zeitweise zweistellig ins Minus gerutscht war. Ein Anlayst sagte: "McAfee ist ein Opfer des eigenen Erfolges". Der Konzern, nach Symantec der größte Anbieter von Sicherheitssoftware, ist in den letzten Jahren stark gewachsen - entsprechend hoch war die Erwartungshaltung.

Sowohl Symantec als auch McAfee sind hervorragend positioniert, um vom steigenden Bedarf nach Antiviren- und Anti-Phishing-Produkten zu profitieren. Kurzfristig überwiegt bei den Investoren allerdings die Sorge, dass die Kunden aufgrund der Wirtschaftskrise ihre IT-Budgets senken und damit die Wachstumsdynamik im Sektor nachlässt.

Attraktiv bewertet

DER AKTIONÄR hat McAfee bei 30,28 Euro zum Kauf empfohlen und hält an der Einschätzung fest. Die Aktie ist mit einem 2009er-KGV von 17 günstig bewertet, zudem hat McAfee in den letzten Quartalen Symantec Marktanteile abgejagt und die eigene Position gefestigt. Anleger sollten den Stopp bei 26 Euro im Auge behalten.

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