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JP Morgan stuft Marvel hoch

Sascha Grundmann

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Der positive Kommentar eines US-Analysten lässt die Aktie des Medienkonzerns Marvel Entertainment steigen. Zu Recht, meint DER AKTIONÄR.

Der positive Kommentar eines US-Analysten lässt die Aktie des Medienkonzerns Marvel Entertainment steigen. Zu Recht, meint DER AKTIONÄR.

Die Analysten der US-Bank JP Morgan stufen die Aktie von Marvel Entertainment herauf, von "Neutral" auf "Overweight". Der Analyst Vasily Karasyov rechnet für 2010 mit einem Gewinn von 2,27 Dollar pro Aktie. Das sind gut zehn Prozent mehr, als der Durchschnitt der Wall-Street-Analysten bisher erwartet hatte. Die neue Einschätzung kommt an der Börse gut an: Das Papier von Marvel legte am Mittwoch im US-Handel um 5,3 Prozent zu.

Heldenhafter Fundus

Als Begründung für die Heraufstufung gibt Analyst Karasyov das Potenzial an, das er dem großen Fundus an Comic-Superhelden beim Verlagshaus Marvel zuspricht: Marvel hält die Rechte an rund 5.000 Charakteren und ihren Geschichten. Einige davon, wie etwa "Spider-Man" und "Hulk", sind bereits als Verfilmungen in die Kinos erschienen, andere wie "Captain America" – DER AKTIONÄR berichtete – sind noch in Planung. Vor diesem Hintergrund ist es dem Unternehmen nach Ansicht Karasyovs auch gelungen, bislang gut durch den Wirtschaftsabschwung  zu kommen.

Größtes Pfund Lizenzen

Auch DER AKTIONÄR sieht die Rechte an den Superhelden und die dazugehörigen Lizenzen als größtes Pfund an, mit dem Marvel wuchern kann. Der Umbau vom Verlagshaus zum umfassenden Medienkonzern schafft zusätzliche Kursfantasie. Angesichts der geringen Umsätze an deutschen Börsen sollten Orders allerdings nur streng limitiert aufgegeben werden.

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