Thomas Bergmann
Warren Buffett hatte den richtigen Riecher: IBM hat gestern Abend die Zahlen für das Schlussquartal 2011 vorgelegt - und überzeugt. Mit ihrer Prognose für 2012 konnte Konzernchefin Virginia Rometty ebenfalls die Analystenschätzungen schlagen.
Der Computerriese IBM hat im vierten Quartal 2011 mehr verdient als von den Analysten erwartet. Außerdem schlug der Konzern aus Armonk, USA, mit seinem Ergebnisausblick für das laufende Geschäftsjahr die Markterwartungen. Die Aktie kann zulegen.
Gut, besser, IBM
IBM erzielte im vierten Quartal 2011 einen Nettogewinn von 5,49 Milliarden Dollar oder 4,62 Dollar pro Aktie. Ein Jahr zuvor hatte der Computerkonzern 5,26 Milliarden Dollar respektive 4,18 Dollar je Anteil verdient. Bereinigt um Einmaleffekte erwirtschaftete die Gesellschaft einen operativen Gewinn von 4,72 Dollar pro Aktie und lag damit neun Cent über den Prognosen.
Für das laufende Jahr hat Konzernchefin Virginia Rometty einen Gewinn von 14,85 Dollar pro Aktie in Aussicht gestellt. Die durchschnittliche Schätzung lautete bislang auf 14,82 Dollar. Rometty will vor allem das Softwaregeschäft vorantreiben. In fünf Jahren soll dieser Bereich die Hälfte zum Ertrag beisteuern. Für 2015 hat sich IBM zum Ziel gesetzt, mindestens 20 Dollar pro Aktie operativ zu verdienen.

Basisinvestment im IT-Sektor
Warren Buffett hatte einen guten Riecher, als er im November für mehr als zehn Milliarden Dollar bei IBM eingestiegen ist. Wer ein solides Investment im IT-Sektor sucht, sollte es dem Orakel von Omaha gleichtun und in "Big Blue" investieren.