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Groupon: Massenflucht der Anleger

Martin Weiß

Die Aktie des Gutscheinanbieters hat ihren Sturzflug am Montag fortgesetzt und weitere neun Prozent an Wert verloren. Damit ist die Short-Empfehlung des AKTIONÄR voll aufgegangen. Anleger sollten jetzt Kasse machen - und um Groupon weiterhin einen weiten Bogen.

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Während US-Aktien zum Wochenauftakt marktbreit in die Höhe schossen (S&P 500: (+2,6 Prozent), beendete Groupon den Tag erneut tiefrot. Der Titel büßte neun Prozent an Wert ein und schloss bei 15,24 Dollar. Nachbörslich ging es leicht um 0,8 Prozent nach oben. Insgesamt summieren sich die Verluste bei Groupon damit auf 42 Prozent in fünf (Handels-) Tagen. Seit dem Hoch am 4. November beträgt das Minus 52 Prozent.

Kursziel erreicht - kaufen!

Was aus Sicht derjenigen Anleger, die Groupon in den ersten Tagen nach dem Börsengang gekauft haben, längst zum Albtraum geworden ist, dürfte Short-Seller freuen. Sie sind mächtig im Plus.

Wer der Verkaufsempfehlung des AKTIONÄR in Ausgabe 48/11 gefolgt ist, sitzt ebenfalls auf üppigen Kursgewinnen. Die Empfehlung erfolgte zu einem Kurs von 18,80 Euro. Am Montag schloss die Aktie in Frankfurt bei 11,30 Euro.

Damit wurde das Kursziel hauchdünn um 0,30 Euro verpasst. Dennoch empfiehlt es sich jetzt, bestehende Short-Positionen einzudecken. Fünf Tage in Folge mit derart hohen Verlusten schreien förmlich nach einer technischen Reaktion.

Von einer Spekulation auf steigende Kurse ist dennoch abzuraten. Offensichtlich haben selbst die Konsortialbanken Groupon fallen gelassen, insofern dürfte sich der Kursabstieg mittelfristig weiter fortsetzen.

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