Goldman Sachs übertrifft die Prognosen
Die US-Investmentbank Goldman Sachs hat im zweiten Quartal des laufenden Jahres mehr verdient als von Analysten erwartet worden war. Auch bei den Einnahmen schnitt das New Yorker Institut besser ab als zuvor prognostiziert wurde.
Die Ratingagentur Moody's bleibt für die zukünftige Zahlungsfähigkeit des Staates Italien weiterhin eher skeptisch, weshalb die Kreditwürdigkeit des Landes kürzlich von A3 auf Baa2 verringert wurde. Daher haben die Experten nun auch die Bonität von drei italienischen Versicherungsriesen gesenkt. So wurde der Marktführer Generali von A2 auf Baa2 zurückgestuft, Unipol wurde von A3 auf Baa2 abgestuft. Die Allianz-Tochter Allianz SpA verfügt weiterhin über die beste Bonitätsnote. Staat mit A1 werden die Schulden des Konzerns nun allerdings nur noch mit A3 eingestuft. Was bedeutet das für die Allianz-Aktie.
Höhere Zinsen möglich
Die Abstufung durch Moody's könnte für Allianz SpA zur Folge haben, dass das Unternehmen zukünftig etwas höhere Zinsen zahlen muss. Andererseits ist nun zumindest der Bonitäts-Abstand der Tochter des DAX-Konzerns auf den Wettbewerber Generali nun noch größter. Mit A3 verfügt die Allianz SpA immer noch über ein sehr solides Rating, die Absenkung der Kreditwürdigkeit war im Zuge der Abstufung Italiens keine große Überraschung. Die Auswirkungen auf die Mutter Allianz sollten daher nicht allzu stark ausfallen.

Aktie bleibt günstig
Die Allianz-Aktie bleibt wegen der aktuell niedrigen Bewertung mit einem 2013er-KGV von 6 und einer Dividendenrendite von knapp sechs Prozent für mutige Anleger ein Kauf. Das Kursziel lautet 100,00 Euro, der Stopp sollte bei 66,00 Euro belassen werden.
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