Zurück zur Startseite
Zurück zur Startseite
Das komplette Heft für
nur 4,99 € als ePaper.
Jetzt DER AKTIONÄR als ePaper online lesenZur aktuellen Ausgabe
ePaper-Einzelabruf


Zum Abo-Shop

Leseprobe
Aktuelle Ausgabe:

Die Millionen-Formel: So finden Sie automatisch die besten Aktien

  • McDonald's: Schnelles Essen - fette Gewinne

weitere Werte: Allianz, Coca-Cola, E.on ...

DER AKTIONÄR  - Homepage

Video des Tages

Exklusivinterview mit Dr. Jens Ehrhardt: "Kein zweites Lehman"

Er ist einer der bekanntesten Fondsmanager und Vermögensverwalter in Europa. Die Rede ist von Dr. ...»mehr

DAX schwächer erwartet - BMW, Commerzbank, Daimler, Deutsche Bank und SAP im Fokus

»mehr

Eine Frage der Kosten

Dieser Goldproduzent könnte das schaffen, was ihm keiner zugetraut hat. Die Aktie wäre dann ein ...»mehr

Gilead dämpft die Erwartungen

Frank Phillipps

Licht und Schatten in der Bilanz von Gilead für das erste Quartal 2010. Beim Ausblick rudert der Biotech-Konzern zurück. Die Aktie gerät unter Druck. Was sollten Anleger jetzt tun?

Auf den ersten Blick sehen die Zahlen, die Gilead Sciences für das erste Quartal 2010 vorgelegt hat, recht gut aus: Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 36 Prozent auf 2,09 Milliarden Dollar. Der Gewinn erhöhte sich sogar um 45 Prozent auf 854,9 Millionen Dollar oder 0,92 Dollar je Aktie. Bereinigt um Sondereffekte stand unter dem Strich sogar ein Plus von 0,99 Dollar je Anteilschein. Die Prognosen der Analysten konnte der Biotech-Konzern aus dem kalifornischen Foster City damit übertreffen. Die Experten hatten im Durchschnitt mit einem Umsatz in Höhe von 2,07 Milliarden Dollar und einem Gewinn von 0,96 Dollar je Aktie gerechnet.

Ausblick enttäuscht

Dass die Aktie trotzdem im Nachgang zu den Zahlen unter Druck geriet, hatte andere Gründe. Zum einen zeigten sich die Analysten enttäuscht über die Entwicklung der Verkäufe bei Gileads wichtigsten HIV-Medikamenten. So stiegen die Umsätze mit der Arznei Truvada im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zwar um elf Prozent auf 657,8 Millionen, Analysten hatten jedoch Umsatzerlöse von 680 Millionen Dollar erwartet. Die Verkäufe von Truvada zogen sogar um 36 Prozent auf 692,9 Millionen Dollar an - Marktbeobachter hatten hier jedoch mit 726 Millionen Dollar gerechnet.

Darüber hinaus verhagelte Analysten und Anlegern die Revision des Ausblicks für das Gesamtjahr die Kauflaune. Gilead geht nun davon aus, im Geschäftsjahr 2010 einen Umsatz von 7,4 bis 7,5 Milliarden Dollar zu erzielen - 200 Millionen Dollar weniger als ursprünglich geplant. Das Unternehmen begründete die Senkung der Prognose mit den Auswirkungen der Gesundheitsreform in den USA. Die Regierung verlange von den Medikamentenherstellern erheblich Preisnachlässe für staatlich geförderte Gesundheitsprogramme.

Ass im Ärmel

Erwartungen nur teilweise erfüllt, Prognose zurück genommen. Hinzu kommt, dass Gilead ein vielversprechendes Entwicklungsprojekt für ein Hepatitis-C-Mittel aufgrund von Sicherheitsbedenken einstellen muss. Keine Frage, die Kalifornier und ihre Aktionäre haben schon sonnigere Tage erlebt. Auf der anderen Seite bleibt Gilead im Bereich HIV-Medikamente Quasi-Monopolist und hat mit der in der Entwicklung befindlichen "Quad-Pille" hier noch ein Ass im Ärmel. Anleger sollten bei der Aktie dabeibleiben. DER AKTIONÄR bestätigt sein Kursziel von 45 Euro für den Titel. Ein Stopp bei 27,50 Euro sichert ab.

Aktien-Reports

Weitere Artikel zum Thema

TradeCentre sieht die Sonne für den Aktienkurs aufgehen, wenn die Manz AG einen Solar-Großauftrag erhalten sollte. Die Euro am Sonntag hält SAF-Holland für eine attraktiv bewertete Turnaround-Chance. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots....mehr
video
Die Euro am Sonntag rät trotz der erhöhten Kursrutsch-Gefahr zum Einstieg bei C.A.T. Oil. Der Austria Börsenbrief schätzt ein Engagement bei Conergy als chancenreiche Höchstrisikospekulation ein. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots....mehr
Der Rohstoff-Spiegel sieht goldene Zeiten für Great Panther Silver kommen. Die Euro am Sonntag beschäftigt sich mit den Turnaround-Werten Commerzbank, SAF-Holland, Solarworld, Heidelberger Druckmaschinen AG, Praktiker, Aixtron, Pfleiderer, Plan Optik, Muehlhan und der VBH Holding. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots....mehr
video
Das Pharma- und Biotechnologieunternehmen Gilead Science übernimmt für rund elf Milliarden Dollar Pharmasset. Nach einem rasanten Kursanstieg in den letzten Monate packt die Pharmasset-Aktie heut noch mal 90 Prozent drauf. Die Gilead-Aktie verliert hingegen deutlich....mehr
Platow Derivate bleibt für den Aktienkurs von HeidelbergCement optimistisch und hat ein passendes Derivat parat. Der Frankfurter Börsenbrief geht von wenigstens zwischenzeitlichem Rückenwind für Nordex aus. Fuchs Kapitalanlagen schwärmt immer noch von Gerry Weber International. Das Zertifikatejournal möchte mit der France Télécom 30 Prozent anstatt nur acht Prozent verdienen und das sogar bei sinkenden Kursen. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots....mehr
video

Kursinformationen

Akt. KursVeränd. /
WKNKurszeit
ISINVolumen
KürzelTief/Hoch /
Diesen Wert jetzt über flatex handeln:
Diesen Wert jetzt über ViTrade handeln:

Videos zu behandelten Wertpapieren

vorBlätternzurück
.

DAX

Tops & Flops

TECDAX

Tops & Flops

MDAX

Tops & Flops

SDAX

Tops & Flops

Share/Bookmark
Anzeige
Anzeige

Weitere DER AKTIONÄR Dienste