Facebook: Ausverkauf! Bloß kein eigenes Smartphone
Die Facebook-Aktie kommt am Dienstag erneut kräftig unter Druck und verliert über fünf Prozent an wert. Damit ist die kurzfristige Spekulation auf eine Erholung geplatzt und es drohen weitere Verluste. Die Gerüchte, dass ein Facebook-Smartphone entwickelt werden soll kamen bei den Anlegern gar nicht gut an.
Die Gerüchte, dass Facebook an einem eigenen Smartphone arbeitet, kommen am Markt alles andere als gut an. Die Aktie verliert in einem positiven Börsenumfeld weitere fünf Prozent an Wert und notiert nur noch knapp über 30 Dollar. Damit wurde auch der Stoppkurs von 30,90 Dollar unterschritten, den DER AKTIONÄR Anlegern bei einer Spekulation auf einen Rebound empfohlen hatte.
Keine gute Idee
Einige Experten sehen in dem geplanten Einstieg ins Hardware-Geschäft einen Akt der Verzweiflung des Social-Network-Giganten, der damit der zunehmenden Abwanderung der Nutzer ins mobile Internet entgegenwirken will. Allerdings ist ein solcher Schritt nicht nur mit hohen Kosten verbunden, sondern auch sehr riskant. Schließlich steht Facebook dann in direkter Konkurrenz zu Apple und Samsung, auf dessen Mitwirken der Konzern schließlich bei der Verbreitung seines Netzwerkes angewiesen ist.
Abwarten
Sinnvoller als ein eigenes Smartphone wäre die Entwicklung neuer Strategien im Bereich Mobile Marketing. Denn hier liegt die eigentliche Schwäche des Internet-Giganten. Ein eigenes Smartphone schafft indes mehr neue Probleme, als es in der Lage ist, bestehende zu lösen. Anleger sollten neue Engagements in der Facebook-Aktie zurückstellen und eine Bodenbildung abwarten
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