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Ebay: Q4-Gewinn übertrifft Erwartungen

Martin Weiß

Das US-Online-Auktionshaus Ebay hat im vierten Quartal 2011 deutlich mehr umgesetzt und verdient, als von Analysten erwartet. Die Aktie legte im nachbörslichen Geschäft deutlich an Wert zu, ob

Ebay meldete am Mittwoch nach Ende des regulären US-Handels überraschend gute Quartalszahlen. Befeuert wurde das Ergebnis durch den Verkauf der restlichen Anteile am Internettelefonie-Dienst Skype, dem starken Weihnachtsgeschäft und dem anhaltenden Aufschwung des Bezahldienstes PayPal.

Aktie gewinnt an Fahrt

Ebay kletterte nach der Veröffentlichung um zwei Prozent auf 30,94 Dollar. Im regulären Handel an der Wall Street hatte der Kurs leicht auf 30,34 Dollar nachgegeben.

Von Oktober bis Dezember hat Ebay 1,98 Milliarden Dollar (1,51 Dollar/Aktie) verdient und damit rund vier Mal so viel wie im vergleichbaren Vorjahr. Um Erlöse aus dem Verkauf der Skype-Beteiligung bereinigt, beträgt der Überschuss 0,60 Dollar je Anteilsschein. Analysten hatten im Schnitt mit einem Gewinn von 0,57 Dollar kalkuliert.

Der Umsatz erhöhte sich um 35 Prozent auf 3,38 Milliarden Dollar.

Maßgeblichen Anteil an der positiven Entwicklung hatte einmal mehr PayPal. Ebays Online-Bezahldienst beendete das Quartal mit 106 Millionen aktiven Konten, ein Plus von 13 Prozent. Der Umsatz der Tochter erhöhte sich um 28 Prozent auf 1,24 Milliarden Dollar.

Die Auktionsplattform, mit der Ebay den Großteil seiner Erlöse erzielt, verbuchte Umsätze von 1,77 Milliarden Dollar (plus 17 Prozent).

Starker Ausblick

Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Ebay ein Anhalten der positiven Trends. Beim Umsatz beträgt der Zielkorridor 13,7 bis 14 Milliarden Dollar, beim Gewinn 2,25 bis 2,30 Dollar pro Aktie. Analysten rechneten bislang im Schnitt mit 11,59 Milliarden Dollar beziehungsweise 2,00 Dollar/Aktie.

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