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Punktlandung bei Coca-Cola

Steffen Eidam

Coca-Cola hat mit seinen Zahlen zum dritten Quartal die Gewinnerwartungen der Analysten getroffen. Der Umsatz lag leicht unter den Prognosen und sorgte neben dem vorsichtigen Ausblick für Verstimmung am Markt.

Der weltgrößte Hersteller von Erfrischungsgetränken hat die Erwartungen der Analysten beim Gewinn genau getroffen. Der Konzern aus Atlanta hat einen Überschuss von 1,9 Milliarden Dollar erzielt. Umgerechnet auf die einzelne Aktie betrug der Gewinn 0,82 Dollar und lag somit exakt auf dem Vorjahresniveau und auf Höhe des Analystenkonsens. Dass das Papier dennoch mehr als zwei Prozent nachgibt liegt in erster Linei an den  vorsichtigen Aussagen der Konzernleitung sowie den etwas unter den Erwartungen ausgefallenen Erlösen in Höhe von 8,0 Milliarden Dollar (minus vier Prozent).

 

Vorsichtiger Ausblick

Für Unternehmenschef Muhtar Kent befindet sich die Branche weiter in unruhigem Fahrwasser. Zwar sei das Quartal solide ausgefallen, das kommende Jahr dürfte seiner Ansicht nach aber schwierig werden, weil sich die Konsumneigung nur langsam erholen wird. Im dritten Quartal standen erwartungsgemäß Getränke wie Wasser und kalorienärmere Säfte höher in der Gunst der Konsumenten als Produkte mit Kohlensäure und hohem Zuckeranteil. Insgesamt stieg der Mengenabsatz um vier Prozent. Während die Verkaufszahlen in Europa sanken, stieg der Absatz in Ländern wie China, Indien und Brasilien an.

Unterstützung als Sprungbrett

Die Coca-Cola-Aktie verliert im frühen Handel 2,45 Prozent auf 53,65 Dollar. Aus charttechnischer Sicht sollte die Unterstützung knapp unterhalb von 53 Dollar halten. Für spekulativ orientierte Anleger bietet sich der Kauf eines Derivates mit der WKN DB2 WY2 (aktuell: 0,68 Euro) an. Die Knockout-Schwelle liegt bei 45,00 Dollar, der letzte Handelstag ist der 11. November 2009. Anleger sollten ihren Stopp bei 51,20 Dollar (im Underlying) setzen.

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