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Burger King vor Übernahme

Steffen Eidam

Die weltbekannte Hamburger-Kette Burger King steht offenbar kurz vor der Übernahme. Bislang ist noch nicht sicher, wer sich den Fast-Food-Giganten einverleibt. Favorisiert wird eine Gesellschaft, die mit dem Ex-Präsidenten Bill Clinton eng verbunden ist. Lohnt sich der Einstieg noch?

Mit mehr als 12.000 Läden in 75 Ländern und einem Umsatz von 2,5 Milliarden Dollar ist Burger King die Nummer 2 unter den Fast-Food-Ketten hinter dem Branchenprimus McDonald's. Jetzt haben gleich mehrere Interessenten ihren Appetit auf Burger King bekundet, die Aktie reagierte hierauf mit einem Kurssprung. Könnte es zu einem Bietergefecht kommen?

 

Übernahmegespräche laufen

Nach übereinstimmenden Berichten von US-Medien und Kreisen steht der zweitgrößte Fast-Food-Anbieter offensichtlich vor der Übernahme. Bereits in den vergangenen Wochen habe man Gespräche mit mehreren Interessenten geführt. Als Favorit hat sich hierbei die  Beteiligungsgesellschaft 3G Capital herauskristallisiert. Das Unternehmen beschäftigt mit  Marc Mezvinsky den Schwiegersohn von Ex-Präsident Bill Clinton. 

Anschluss verloren

Burger King konnte zuletzt das Tempo des großen Konkurrenten McDonald's nicht mehr mitgehen. Während der Branchenprimus mit seinen McCafés eine neue lukrative Nische besetzte, trat Burger King auf der Stelle. Vor allem im Heimatland ging der Appetit auf Burger in den letzten Jahr deutlich zurück. Burger King war schon einmal in der Hand von Finanzinvestoren. Im Jahr 2006 brachten diese das Unternehmen an die Börse. Heute halten TPG, Bain Capital und Goldman Sachs Firma immer noch rund ein Drittel an Burger King.

Nachschlag wahrscheinlich

Nach Bekanntwerden der Übernahmegerüchte schoss die Aktie von Burger King rund 15 Prozent auf über 18 Dollar in die Höhe. Ein Einstieg bietet sich auf dem aktuellen Niveau daher nur für spekulative Investoren an. Immerhin halten die Experten der Deutschen Bank ein Übernahmeangebot in der Spanne von 19 bis 20 Dollar für wahrscheinlich. Die UBS rechnet mit einer Angebotsspanne von 19 bis 21 Dollar, während man bei Morgan Stanley eine Range von 21 bis 25 Dollar für realistisch hält. Im besten Fall winken Anlegern also noch Aufschlage von mehr als 30 Prozent.

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