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Warren Buffett: Die Legende spricht - alle hören zu

Andreas Deutsch

Die Legende rief - und 40.000 Anleger folgten. Wie in jedem Jahr fand an diesem Wochenende in Omaha die Hauptversammlung von Warren Buffetts Holdinggesellschaft Berkshire Hathaway statt. Buffett zeigte sich optimistisch für die weitere Entwicklung der amerikanischen Konjunktur.

Laut Buffett befindet sich die amerikanische Wirtschaft klar auf dem Weg der Besserung. Die stärksten Lebenszeichen kämen vom produzierenden Gewerbe, so der Star-Investor. Zufrieden ist Buffett auch mit der Entwicklung des Immobilienmarktes. "Der Immobilienmarkt wird sich schnell und nachhaltig erholen", sagt Buffett. "Ich denke nicht, dass wir länger als ein Jahr darauf warten müssen." Dies werde aber nur gelingen, wenn Politiker nicht versuchten, die Verkaufsaktivitäten künstlich hoch zu halten. So würde laut Buffett ein Überangebot an zum Verkauf stehenden Häusern geschaffen.

15 Dollar pro Sekunde

Darüber hinaus hat Buffett Goldman Sachs gegen die Vorwürfe verteidigt, Kunden mit faulen Wertpapaieren getäuscht zu haben. "Ich habe nicht im Geringsten ein Problem mit der Abacus-Transaktion und ich denke, ich verstehe sie besser als andere", so Buffett. Goldman-Sachs-Chef Lloyd Blankfein habe "seine Firma hervorragend geführt". Blankfein sei "smart, und er ist große Klasse".

Mit seinem Engagement bei Goldman Sachs verdiene Buffett prächtig. Pro Sekunde würde er 15 Dollar bekommen. Berkshire Hathaway hatte 2008 Vorzugsaktien von Goldman Sachs im Wert von fünf Milliarden Dollar gekauft. "Wir lieben diese Investition", sagte Buffett am Wochenende.

Basisinvestment

Es bleibt dabei: Die Aktie von Berkshire Hathaway ist eine Bereicherung für jedes Depot. DER AKTIONÄR empfiehlt die für jeden erschwingliche B-Aktie. Stoppkurs bei 45 Euro setzen.Ein Interview mit Dr. Hendrik Leber, Acatis

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