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Berkshire Hathaway mit Gewinneinbruch

Thomas Bergmann

Die Umweltkatastrophen im asiatisch-pazifischen Raum haben dem US-Konzern das Quartalsergebnis verhagelt. Zudem gesteht Waren Buffett Fehler im Sokol-Fall ein.

Berkshire Hathaway, die Holding-Gesellschaft der Investment-Legende Warren Buffett, hat im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres einen massiven Gewinneinbruch hinnehmen müssen. Auf der diesjährigen Aktionärsversammlung gestand Buffett zudem Fehler im Umgang mit seinem früheren Kronprinzen David Sokol ein.

Katastrophen belasten

Nach vorläufigen Berechnungen hat die Holding in den Monaten Januar bis März rund 1,5 Milliarden Dollar verdient. Das sind 58 Prozent weniger als im Vorjahresquartal, als Berkshire einen Gewinn von 3,6 Milliarden Dollar erzielt hatte. Laut Buffett hat allein die Japan-Katstrophe das Ergebnis mit 1,1 Milliarden Dollar belastet. Auf 600 Millionen Dollar belaufen sich die Belastungen aus der Flut in Australien und dem Erdbeben in Neuseeland.

Kritik an Sokol

Im Fall Sokol (DER AKTIONÄR berichtete) hat Buffet nicht nur Kritik an seinem früheren Kronprinzen geübt, der gegen die Insiderhandel-Regeln verstoßen hat. Gegenüber Bloomberg äußerte er selbstkritisch: "Ich habe einen großen Fehler gemacht, als ich (Sokol) nicht gefragt habe: 'Also, wann hast du gekauft?'"

Angeschlagen

Kurzfristig drängt sich bei Berkshire Hathaway ein Kauf nicht auf. Sollte aber einmal Ruhe im Fall Sokol eingekehrt und die Umweltkatastrophen verdaut sein, sollte es mit der Aktie wieder nach oben gehen. Ein Abstauberlimit im Bereich von 54 Euro bietet sich an.

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