Apple vor Rekordjahr: 102 Millionen iPads und 194 Millionen iPhones
Dank der kompletten Erneuerung seiner Produktpalette könnte Apple im Jahr 2013 seine Verkaufszahlen drastisch erhöhen. Einer neuen Prognose zufolge soll der Konzern im nächsten Jahr insgesamt insgesamt fast 300 Millionen iPads und iPhones verkaufen.
Zuletzt hat Apple mit seinen Zahlen für das dritte Quartal 2012 die Anleger und Analysten enttäuscht, insbesondere das iPad blieb mit lediglich 14 Millionen verkauften Geräten recht deutlich unter den Erwartungen. Durch die zahlreichen neuen Produkte, inklusive des neuen iPad Mini, prognostiziert ein Analyst für das nächste Jahr jedoch Rekordabsätze.
Marktführer iPad
Analyst Michael Walkley von Canaccord Gnuity geht davon aus, dass Apple im nächsten Jahr 101,6 Millionen iPads verkaufen kann und damit mehr als seit der Einführung des iPads vor zweieinhalb Jahren insgesamt. Damit hätte Apple die Konkurrenz weiter deutlich distanziert. Von Amazons Kindle sollen lediglich 10,7 Millionen Stück abgesetzt werden, die Prognose für Samsung-Tablets liegt bei 8,4 Millionen Geräten.
Samsung bleibt die Nummer 1
Beim iPhone prognostiziert Walkley Verkäufe von 193,9 Millionen Stück für 2013. Hier muss sich Apple mit dem zweiten Platz begnügen, denn Samsung wird mit 303,6 Millionen verkauften Smartphones der unangefochtene Marktführer bleiben. Auf dem dritten Platz folgt Huawei mit Absätzen von 47,9 Millionen Stück.
Extreme Wachstumsraten
Analyst Michael Walkley geht davon aus, dass Apple seine iPhone-Absätze um gut 60 Prozent im Vergleich zum Vorjahr erhöhen kann, beim iPad beläuft sich der Zuwachs sogar auf gut 75 Prozent. Wenn es Apple tatsächlich gelingen sollte, diese sehr optimistischen Prognosen zu erreichen, müsste die Aktie vollkommen neu bewertet werden.
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