Apple: Sieg für Einhorn – her mit den 137 Milliarden Dollar!
Die Apple-Aktionäre können sich neue Hoffnung machen, zukünftig doch an einen Teil des Milliardenschatzes von Apple zu gelangen. Hedgefondsmanager David Einhorn hat vor Gericht einen Punktsieg errungen, der die Ausgabe von Vorzugsaktien mit hoher Dividende ermöglicht.
Ein Gericht hat am Freitag entschieden, dass Apple der Klage des Hedgefondsmanagers David Einhorn nachkommen und eine geplante Satzungsänderung zurückziehen muss. Apple wollte mit dieser Änderung die Ausgabe von Vorzugsaktien erschweren.
Vier Prozent Dividende
Aber genau die möchte David Einhorn. Apple soll Vorzugsaktien im Gegenwert von 50 Milliarden Dollar ausgeben und diese mit einer Dividende von vier Prozent pro Jahr ausstatten. So kämen die Anleger zumindest einen Teil des gewaltigen Cashberges von 137 Milliarden Dollar, den Apple in den vergangenen Jahren angehäuft hat.
Der Druck nimmt zu
Einhorn und auch viele Anleger sind der Auffassung, dass Apple weitaus mehr Geld als nötig auf der hohen Kante habe. Allerdings bleibt es auch nach dem neuen Gerichtsurteil allein Apples Entscheidung, was der Konzern mit seiner üppigen Liquidität anstellt. Aber der Druck auf den Konzern wird zunehmend größer.
Apple-Chef Tim Cook hatte bereits angekündigt, dass man sich in aktiven Gesprächen befände, in welcher Form der Konzern seinen Anlegern zusätzliche Barmittel zukommen lassen könne. Allerdings bezeichnete er die Klage Einhorns als „dümmlichen Nebenkriegsschauplatz.

Spekulativ kaufen
Der Punktsieg des Hedgefondsmanager dürfte sich positiv auf den zuletzt wieder schwachen Kurs der Apple-Aktie auswirken. Die Wahrscheinlichkeit, dass Apple-Anleger in den Genuss eines Milliarden-Geldregens kommen, hat sich durch das Urteil deutlich erhöht. Spekulativ orientierte Anleger können auf dem aktuellen Niveau zugreifen, ihr Investment aber mit einem engen Stopp bei 428 Dollar oder umgerechnet 324 Euro absichern.
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