Apple: iPhone mini für 250 Euro – Verdreifachung der Marktanteile
Schon seit geraumer Zeit sind Gerüchte zu vernehmen, Apple plane, ein Billig-iPhone auf den Markt zu bringen. Jetzt meldet sich Morgan Stanley zu Wort und prognostiziert, dass Apple mit einem iPhone Mini für 250 Euro seine Marktanteile in China verdreifachen könne.
Auf dem so wichtigen chinesischen Smartphone-Markt kommt Apple derzeit auf einen Marktanteil von lediglich zehn Prozent. Das liegt in erster Linie daran, dass vielen Chinesen das iPhone schlichtweg zu teuer ist, sie bevorzugen günstigere Geräte.

Die Morgan-Stanley-Analystin Katy Huberty rät Apple daher, ein günstiges iPhone Mini für 2.000 Yuan oder umgerechnet 250 Euro auf den Markt zu bringen. Ein solcher Preis läge in etwa auf dem Niveau der Konkurrenzgeräte von Lenovo, Huawei oder ZTE, so die Analystin weiter.
Ein günstiges Einsteiger-iPhone würde Huberty zufolge auch die Verhandlungen mit China Mobile voranbringen. Bisher bietet der größte Mobilfunkbetreiber seinen Kunden noch keine Apple-Smartphones an. Beide Unternehmen befinden sich bereits seit 2009 in Gesprächen.
Weniger Marge, mehr Gewinn
Mit einem iPhone mini könne Apple seinen Marktanteil in China von zehn auf knapp 30 Prozent verdreifachen, prognostiziert die Morgan-Stanley-Analystin. Selbst wenn dann die Verkäufer der normalen iPhones durch die Kannibalisierung um ein Drittel zurückgehen und die Margen beim iPhone mini niedriger seien, würde Apple unter dem Strich deutlich mehr verdienen.
Neue China-Fantasie
Apples größtes Potenzial liegt auf dem chinesischen Markt. Das hat auch Firmenchef Tim Cook längst erkannt. Insofern ist die Einführung eines iPhone mini in China eine echte Option. Wenn dann endlich auch eine Kooperation mit China Mobile zustande kommt, dürfte das auch dem Kurs der Aktie spürbaren Auftrieb geben.
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