Apple: George Soros verdoppelt Position, auch David Einhorn greift zu
Die Aktie von Apple kommt weiter nicht voran. Gegenüber dem Allzeithoch liegt das Minus weiter bei 35 Prozent. Kein geringerer als der milliardenschwere Hedgefonds-Manager Gerorge Soros hat die tiefen Kurse zum Kauf genutzt. Auch David Einhorn hat seine Position aufgestockt.
Seit Jahresbeginn hat der Kurs der Apple-Aktie um weitere zwölf Prozent nachgegeben. Jeder Erholungsversuch wird sofort zu neuen Verkäufen enttäuschter Anleger genutzt. Jetzt aber wurde bekannt, dass einige große Player der Branche die niedrigen Kurse zum Kauf genutzt haben, unter ihnen George Soros und David Einhorn.
Deutliche Zukäufe
Der Hedgefond Soros Fund Capital Management LLC von George Soros hat im vierten Quartal insgesamt 99.118 Apple-Aktien gekauft, was in etwa einem Gegenwert von rund 50 Millionen Dollar entspricht. Damit hat der Hedgefond seine Position auf nunmehr 183.976 Stück mehr als verdoppelt.
Aber auch Hedegefondsmanager David Einhorn, der bekanntlich gerade im Begriff ist, Apple zu verklagen, hat seine Position weiter aufgestockt. Er hält nach dem Zukauf von 200.000 Aktien jetzt insgesamt 1,3 Millionen Anteilscheine und darüber hinaus 275.000 Call-Optionen auf Apple, die zum Kauf von weiteren Aktien berechtigen.
Jagd auf 137 Milliarden Dollar
David Einhorn verlangt von Apple, dass der Konzern seinen Anlegern größere Teile der üppig vorhandenen Liquidität von 137 Milliarden Dollar zukommen lässt. Hierfür eignen sich insbesondere Vorzugsaktien, deren Einführung Apple verhindern möchte. Mehr über die Klage und über David Einhorn, den Hedegefondsmanager und Pokerspieler, der Apple verklagt, lesen Sie in der neuen Ausgabe des AKTONÄR.
Klares Signal, KGV 6
Die jüngsten Zukäufe von Soros und Einhorn sind ein klares Zeichen. Sie sehen die Apple-Aktie auf dem niedrigen Niveau als unterbewertet an und nutzen die Kurse zum günstigen Nachkauf. Und tatsächlich ist Apple derzeit mit einem 2014er-KGV von 9 so niedrig bewertet wie seit viele Jahren nicht mehr. Cashbereinigt reduziert sich das Gewinnvielfache sogar auf nur noch 6.
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