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Ambac: Rette sich wer kann!

Thorsten Küfner

Die Aktie des schwer angeschlagenen US-Anleihenversicherers Ambac geriet im gestrigen Handel stark unter Druck. Die Insolvenzängste nehmen trotz eines zuletzt deutlich gesunkenen Verlusts zu.

Die Anteilscheine des Anleihenversicherers Ambac verbilligten sich im gestrigen Handel in den USA deutlich. Nach und nach bringen immer mehr Investoren ihre Schäflein ins Trockene. Denn das endgültige Aus für den New Yorker Finanzkonzern scheint immer näher zu rücken. Da halfen auch die in der vergangenen Woche veröffentlichten Zahlen für das zweite Quartal, die einen deutlich niedrigeren Verlust auswiesen.

Verlust sinkt, Insolvenzgefahr steigt

So verringerte sich der Fehlbetrag im Jahresvergleich von 2,37 Milliarden Dollar (8,24 Dollar je Aktie) auf nur noch 57,6 Millionen Dollar beziehungsweise 0,20 Dollar pro Anteilschein. Dennoch teilte das Unternehmen mit, dass Vorbereitungen zur Anmeldung für ein Gläubigerschutzverfahren eingeleitet wurden. Ambac will seine Kapitaldecke aufstocken und strebt nach einer Beantragung auf Gläubigerschutz eine Restrukturierung seiner offenen Verbindlichkeiten an.

Finger weg!

DER AKTIONÄR hält weiterhin an seiner Einschätzung zu den Papieren von Ambac fest: Die Aktie ist nur für sehr hartgesottene Zocker geeignet. Alle anderen Anleger sollten weiterhin die Finger von den Papieren des Pleitekandidaten lassen.  

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