Zurück zur Startseite
Zurück zur Startseite
Das komplette Heft für
nur 4,99 € als ePaper.
Jetzt DER AKTIONÄR als ePaper online lesenZur aktuellen Ausgabe
ePaper-Einzelabruf


Zum Abo-Shop

Leseprobe
Aktuelle Ausgabe:

Die Millionen-Formel: So finden Sie automatisch die besten Aktien

  • McDonald's: Schnelles Essen - fette Gewinne

weitere Werte: Allianz, Coca-Cola, E.on ...

DER AKTIONÄR  - Homepage

Video des Tages

Exklusivinterview mit Dr. Jens Ehrhardt: "Kein zweites Lehman"

Er ist einer der bekanntesten Fondsmanager und Vermögensverwalter in Europa. Die Rede ist von Dr. ...»mehr

DAX schwächer erwartet - BMW, Commerzbank, Daimler, Deutsche Bank und SAP im Fokus

»mehr

Eine Frage der Kosten

Dieser Goldproduzent könnte das schaffen, was ihm keiner zugetraut hat. Die Aktie wäre dann ein ...»mehr

Amazon-Aktie auf Erholungskurs?

Sascha Grundmann

520_220.jpg

Das Papier des weltgrößten Online-Einzelhändlers Amazon.com hat den Schock der jüngsten Quartalszahlen offenbar mittlerweile verdaut. Langsam, aber sicher pirscht sich die Aktie wieder an das Niveau vor der Korrektur heran. Was macht die Anleger in Sachen Amazon momentan so zuversichtlich?

Es waren eigentlich ziemlich schlechte Zahlen, die Amazon Ende Oktober meldete. Zwar traf der Online-Einzelhandelsgigant mit einem Umsatz von 10,9 Milliarden Dollar ziemlich genau die Erwartungen der Wall Street. Doch wieder einmal enttäuschte Amazon beim Gewinn. Dabei waren die Erwartungen der Analysten im Vorfeld nicht unverschämt hoch gewesen; sie hatten mit 24 Cent pro Aktie gerechnet und damit mit deutlich weniger als den 51 Cent aus dem Vorjahresquartal. Doch das Ergebnis fiel sogar auf nur noch 14 Cent zurück. Was die Vorlage der Zahlen zusätzlich zum mittelschweren Fiasko machte, war der Ausblick: Amazon konnte für das laufende vierte Quartal einen Verlust nicht mehr ausschließen.

Kindle kostet Geld

Dafür hatte Amazon eine Erklärung. Zu hoch gestalteten sich etwa zuletzt die Kosten für Amazons Engagement in Sachen Tablet-Computer. Um Apple und dessen iPad anzugreifen, hatte Amazon im September einen eigenen Flachrechner namens Kindle Fire vorgestellt, eine Weiterentwicklung der erfolgreichen E-Reader-Baureihe Kindle. Doch dessen Entwicklung kostete offenbar richtig viel Geld.

Trotzdem optimistisch

Nach dem ersten Schock - im Anschluss an die Zahlen gab das Amazon-Papier im zweistelligen Prozentbereich nach - scheint die Aktie mittlerweile aber wieder auf Erholungskurs zu sein. Mehr als die Hälfte der nach unten aufgerissenen Kurslücke (Gap) hat die Notierung seit ihrem Tief vom 26. Oktober wettgemacht. Da stellt sich die Frage, was die Börsianer angesichts eines derart enttäuschenden Quartalsergebnisses und des Damoklesschwerts eines Abrutschens in die schon lange nicht mehr gesehene Verlustzone doch so optimistisch macht.

Anderer Fokus

Das lässt sich vielleicht am besten mit dem besonderen Phänomen Amazon erklären. Das Papier weist etwa seit vielen Jahren ein überdurchschnittlich hohes KGV auf. Und des Öfteren fällt das Unternehmen in Sachen Gewinn hinter die Erwartungen der Analysten zurück. Und dennoch ist die Notierung in den vergangenen Jahren um sagenhafte 400 Prozent gestiegen. Das erweckt den Eindruck, dass die Anleger bei Amazon einfach mehr Wert auf das Umsatzwachstum als auf die Gewinnentwicklung legen.

E-Books für alle

Und möglicherweise sind die Anleger auch überzeugt davon, dass Amazon mittlerweile an der richtigen Schraube zu drehen weiß. Mit dem teuren Forcieren seines Engagements auf dem Tablet-Sektor, etwa durch den Kindle Fire, schafft sich der Konzern nämlich eine perfekte Plattform für das E-Book-Geschäft. Zudem macht er gerade mit dem Start einer neuen E-Bibliothek, in deren Angebot Premium-Kunden sich bestimmte Titel für eine gewisse Zeit kostenlos "ausleihen" können, das Thema E-Books einer breiteren Masse zugänglich. Und Wachstum in diesem Bereich könnte besonders profitabel sein. Denn der Verkauf elektronischer Bücher bietet vor allem eines: die Aussicht auf höhere Margen. Dafür nimmt Amazon offenbar hohe erste Investitionen bewusst in Kauf.

 Ob die Rechnung aufgeht, wird sich zwar wohl erst in einigen Quartalen zeigen. Angesichts ihrer Robustheit ist die Aktie aber für den AKTIONÄR nach wie vor ein Standardinvestment im IT-Bereich. Anleger sollten ein Engagement mit einem Stoppkurs von 140 Euro absichern.

Aktien-Reports

Weitere Artikel zum Thema

Platow Emerging Markets halten Canon für die erfreuliche Ausnahme bei japanischen Elektronik-Unternehmen. Börse Online nutzt die Wartezeit auf den geplanten Börsengang von Facebool, um sich mit Apple, Amazon.com, Google und Ebay zu beschäftigen. Zudem gibt es Änderungen in Musterdepots....mehr
video
Erfolg weckt Begehrlichkeiten. So auch im Fall von Apple und Amazon. Beide Unternehmen kämpfen um die Krone im E-Book-Markt. Nun schaltet sich Microsoft ein. Die Kalifornier investieren 300 Millionen Dollar in die E-Book-Sparte der Buchhandelskette Barnes & Nobles. Die Aktie explodiert förmlich. ...mehr
video
Die Aktie des E-Commerce-Riesen Amazon.com sticht heute mit einem kräftigen Plus ins Auge. Der Konzern hat im ersten Quartal deutlich mehr umgesetzt, dabei aber einen kräftigen Gewinnrückgang hinnehmen müssen. Dennoch sind die Anleger wie berauscht....mehr
Online-Shopping ist so beliebt wie nie zuvor. Zu den größten Profiteuren dieser Entwicklung zählen die Platzhirsche Amazon.com und Ebay. Das belegen die neuesten Umsatzdaten aus den USA. Auf Jahressicht sind sie bei beiden Unternehmen extrem stark gewachsen....mehr
Die Aktie des Online-Händlers Amazon.com hat zuletzt kräftig gelitten. Die ersten Zahlen für das Kindle Fire dürften der ihr nun aber wieder Auftrieb geben. Das Tablet hat es auf Anhieb auf Platz 2 der Verkaufscharts geschafft. Nur Apples iPad ist noch beliebter....mehr

Kursinformationen

Akt. KursVeränd. /
WKNKurszeit
ISINVolumen
KürzelTief/Hoch /
Diesen Wert jetzt über flatex handeln:
Diesen Wert jetzt über ViTrade handeln:

Videos zu behandelten Wertpapieren

vorBlätternzurück
.

DAX

Tops & Flops

TECDAX

Tops & Flops

MDAX

Tops & Flops

SDAX

Tops & Flops

Share/Bookmark
Anzeige
Anzeige

Weitere DER AKTIONÄR Dienste