Amazon, Ebay, Facebook und Google: Kooperation statt Konfrontation
Die amerikanischen Internetriesen wollen zukünftig mit einer Stimme sprechen. Mehrere führende Internetunternehmen der USA, darunter Amazon, Ebay, Facebook und Google, haben nun einen eigenen Lobbyverband gegründet. Fällt auch die Einschätzung für die Aktien der US-Internetriesen einheitlich aus?
Ob Autobauer, Waffenindustrie oder Alkohol - Lobbygruppen gehören vor allem in den USA zum Alltagsgeschäft der Politik. Umso erstaunlicher, dass die Internetbranche, in der sich mittlerweile mehrere milliardenschwere Unternehmen tummeln, bisher noch keine einheitliche Lobbygruppe gegründet hatte. Das soll sich nun ändern.
Alle Branchengrößen an Bord
Mehrere führende Internetkonzerne haben sich dazu entschlossen mit der Internet Association eine eigene Lobbygruppe zu gründen. Der Verband soll laut einem Bericht der Washington Post ab September seine Arbeit aufnehmen und sich für ein „offenes, innovatives und freies Internet" einsetzen. Zu den bekanntesten Mitgliedern zählen mit Amazon, Ebay, Facebook und Google die vier bekanntesten Internunternehmen Amerikas. Leiter soll der ehemalige Kongress-Mitarbeiter Michael Beckerman werden.

Sinnvoller Schritt
Die Gründung eines gemeinsamen Verbandes ist ein sinnvoller Schritt, ist doch gerade das Internet häufig noch eine rechtliche Grauzone. Unabhängig davon sind Amazon und Ebay zwei Top-Picks aus dem Bereich des Online-Handels. Auch die Aktie des Suchmaschinenriesen Google hat weiteres Aufwärtspotenzial. Facebook veröffentlicht heute zum ersten Mal seit dem Börsengang seine Quartalszahlen. Interessierte Anleger sollten angesichts der bisherigen Turbulenzen mit einem Engagement zumindest abwarten, bis diese veröffentlicht sind.
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