Akamai: Startschuss für den Turnaround des Jahres
Die Aktionäre von Akamai hatten im ersten Halbjahr dieses Jahres wenig zu lachen. Der Kurs des US-Datenspezialisten verlor rund 40 Prozent an Wert. Jetzt hat die Aktie die Trendwende eingeleitet. Was ist drin beim „Herr der Daten“?
Auslöser für die Kursverluste Akamais im ersten Halbjahr waren enttäuschende Ergebnisse im ersten Quartal. Hinzu kam, dass die Aktie nach den kräftigen Kurszuwächsen des vergangenen Jahres ordentlich Bewertungsspeck angesetzt hatte. Mittlerweile hat das Papier aber ein ausgesprochen attraktives Niveau erreicht und ist bestens präpariert für eine Aufholjagd in der zweiten Jahreshälfte.
Neue Fantasie dank iCloud
Akamai ist einer der weltweit führenden Anbieter für die Auslieferung und Beschleunigung von Online-Inhalten, auch Content Distrubution Network (CDN) genannt. Die zunehmende Auslagerung von Inhalten auf externe Server, Stichwort Cloud-Computing, spielt dem Konzern in die Karten. Gerade hat Apple seinen neuen iCloud-Service vorgestellt, bei dem die Nutzer ihre komplette Musikdatenbank auslagern können. Gut für Akamai, denn Apple ist einer der wichtigsten Kunden des Datenspezialisten.
Am meisten verdient Akamai allerdings mit der Übertragung von Videos, und die dürften wohl erst im nächsten Schritt in Apples iCloud-Angebot integriert werden.

Günstiger Gewinner
So günstig wie jetzt gab es die Aktie von Akamai seit über einem Jahr nicht mehr. Das Unternehmen ist einer der großen Gewinner des schnell wachsenden Cloud-Computing-Marktes. Die feste Tendenz der vergangenen Tage könnte der Auftakt für eine nachhaltige Trendwende sein. Das Kursziel liegt bei 33 Euro, was einem Potenzial von rund 50 Prozent entspricht. Zur Absicherung sollte bei 16,80 Euro ein Stopp platziert werden
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