3D Systems: Jetzt nur keine Panik
Die Aktie des 3D-Drucker-Spezilaisten 3D Systems notiert heute deutlich leichter. Allerdings sind nicht etwa Kursverluste der Grund für den Abschlag. Vielmehr hat das Papier am Freitag sogar mit einem deutlichen Plus den Handel in Amerika beendet. Doch heute greift der Aktiensplit bei dem Papier im Verhältnis 3:2.
Damit bekommen Anleger für jeweils zwei Aktien eine Bonusaktie eingebucht. Der Kurs reagiert natürlich entsprechend und es kommt zu einem Abschlag von etwa einem Drittel. Viel spannender dürfte jedoch werden, was heute noch vor Börseneröffnung in den USA passiert. Dann will 3D Systems seine Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr vorlegen.
Die Schätzungen
Und so sehen die Schätzungen aus: Der Markt erwartet Umsätze von 103, 9 Millionen Dollar und einen Gewinn je Aktie von 38 Cent. Im Vorjahr wies 3D Systems noch einen Umsatz von 69,9 Millionen Dollar und einen Gewinn je Aktie von 27 Cent aus. Das deutliche Wachstum dürfte dabei auch auf Akquisitionen zurückzuführen sein. Spannend dürfte auch werden, welchen Ausblick der Vorstand für das laufende Jahr meldet. Das dürfte auch ein erstes Indiz werden, wie stark sich 3D-Drucker im heimischen Wohnzimmer durchsetzen.

DER AKTIONÄR bleibt bei seiner grundsätzlich optimistischen Einschätzung zu der Branche und zu der Aktie von 3D Systems. Noch steckt die Technologie in den Kinderschuhen und es fehlen die ernsthaften Anwendungen für den Heimanwender. Doch das dürfte sich in den kommenden Monaten ändern. Der 3D-Druck hat das Potenzial, unsere Konsumgewohnheiten als auch die Produktionsgewohnheiten grundlegend zu verändern. Die Aktie von 3D Systems bleibt ein spannende Wette darauf, dass sich die Technologie durchsetzt. Aber eines ist auch sicher: Das Papier bleibt nichts für Anleger mit schwachen Nerven.
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