YOC: Da geht noch was …
DER AKTIONÄR hat bereits erklärt, dass der Mobile-Spezialist YOC vom Boom bei Smartphones und Tablet-PCs profitieren sollte. Nach einer kleinen Wachstumsdelle sollten die Berliner schnell wieder zurück in die Wachstumsspur finden. Die Aktie hat sich zuletzt zwar bereits von ihren Tiefstständen lösen können. Analysten sehen dennoch deutliches Kurspotenzial.
Das mobile Internet ist eine gute Plattform, um mit Kunden immer und überall in den Dialog zu treten. Es bietet komplett neue Möglichkeiten der Kommunikation und Interaktion; Markenbotschaften erreichen ihre Zielgruppen effektiv und ohne Streuverluste. DER AKTIONÄR hat bereits erklärt, dass der Werbespezialist YOC mit seinen maßgeschneiderten Lösungen beispielsweise für mobile Portale und mobile Marketing-Kampagnen genau hier ansetzt. Ein Geschäft mit Zukunft!
In Bewegung
Um noch effektiver und dynamischer zu sein, hat YOC-Vorstand Dirk Kraus das Unternehmen zuletzt deutlich verschlankt und Bereiche aussortiert, die nicht zum Kerngeschäft gehörten. Ein Prozess, der zwar nicht über Nacht zu meistern ist, die Gesellschaft mit etwas Geduld allerdings wieder nachhaltig auf einen profitablen Wachstumskurs führen sollte. Erste Erfolge sind schon zu erkennen: "Man kann schon sehen, dass wir im vierten Quartal einen deutlichen Sprung nach vorn gemacht haben im Vergleich zum dritten Quartal", so der YOC-Vorstand gegenüber dem DAF Deutsches Anleger Fernsehen. Kraus ist zuversichtlich, "kurzfristig wieder in gewohnte Profitabilität bei entsprechendem Wachstum zu kommen". Ob es 2011 nach dem operativen Verlust im dritten Quartal im Gesamtjahr für schwarze Zahlen gereicht hat, wird spätestens die Veröffentlichung des vorläufigen Jahresergebnisses am 22. März zeigen.

Luft nach oben
Die Aktie konnte sich zuletzt bereits von ihren Tiefstständen lösen. DER AKTIONÄR hält an seinem Fazit fest: Gelingt es Kraus, die nächsten Herausforderungen im Mobile-Technology-Segment erfolgreich zu meistern und gleichzeitig die starke Performance im Media Segment weiter zu forcieren, dürfte der Titel seine Aufwärtsbewegung fortsetzen. Als nächstes wartet die 20-Euro-Marke. Zur Erinnerung: Marcus Silbe, Analyst bei Close Brothers Seydler, sieht die Aktie bei 37 Euro fair bewertet.
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